Kommt endlich Bewegung in die Angelegenheit?

Wohnungen statt Hotel?

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Die Tage des leer stehenden Hotels „Eiskristall“ scheinen gezählt

Füssen – Das Hotel Eiskristall soll abgerissen und durch ein Wohnhaus mit 26 Wohneinheiten ersetzt werden.

Diese Voranfrage hat jetzt ein Bauwerber bei der Stadt Füssen eingereicht. „Das Bauvorhaben wäre im Prinzip okay“, erklärte Bürgermeister Paul Iacob (SPD) am vergangenen Donnerstag im Bauausschuss. Um es umsetzen zu können, müsse die Stadt jedoch einige Befreiungen genehmigen.

So will der Bauherr ein Wohnhaus mit fünf Geschossen und einer Tiefgarage bauen. Das Problem: In der Nachbarschaft, in die sich das Projekt einfügen müsse, gebe es nur Wohnhäuser mit vier Geschossen, erklärte Andreas Linder vom städtischen Bauamt. Von der Wandhöhe seien sie aber zum Teil höher als das geplante Gebäude, so Linder.

 Für zusätzlichen Schatten bei der benachbarten Realschule, werde das Haus aber „auf keinen Fall“ sorgen, erwiderte Iacob auf die Frage von Magnus Peresson (UBL). „Der Abstand ist zu groß“, sagte Iacob. Allerdings weichen auch die Pläne für die Stellplätze von den städtischen Vorgaben ab. So will der Bauherr zwei Zufahrten mit jeweils sechs Stellplätzen und zusätzlich vier Parkplätze in der Geisenhoferstraße anlegen. Auch diese Ansinnen müsste der Ausschuss extra genehmigen, so Linder.

 Das Projekt an sich sei aber noch gar nicht in Stein gemeißelt, erklärte Iacob. Kommende Woche stünden noch Verhandlungen für ein weiteres Gebäude an. Wenn man sich hier einige, könnte das Wohnhaus erweitert werden. Den Bauwerbern gehe es derzeit darum, etwas in der Hand zu haben, bevor man den Spatz auf dem Dach anvisiere, so Iacob. Ohne Gegenstimme segneten die Räte die Voranfrage ab.

kk

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