Image der Bauern stärken

Tourismusdirektor Jan Schubert (v.l.), Ortsbäuerin Maria Mörz, der Leiter des AELF Kempten, Dr. Alois Kling, Kaufbeurens AELF-Leiterin Maria-Rita Zinneker, 2. Bürgermeister Philipp Trenkle und Dr. Michael Honisch vom Alpwirtschaftlichen Verein stoßen anlässlich der beginnenden Pfrontener Herbstmilchwochen mit einem Glas Milch an. Foto: Schuster

Nicht nur die Viehscheid-Däg, auch die Pfrontener Herbstmilchwochen wurden am vergangenen Montag offiziell eröffnet. Ziel der Herbstmilchwochen, die noch bis zum 31. Oktober laufen, ist es, das Image der Milch und damit auch ihrer Erzeuger stärken.

Das Ziel der ersten Pfrontener Herbstmilchwochen ist „eine Image-Kampagne für alle Allgäuer Betriebe“, erklärte Dr. Alois Kling, Leiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im Kempten am Montag im Haus des Gastes, denn „jeder sechste Arbeitsplatz im Allgäu hängt von der Landwirtschaft ab“. Bauern seien nicht nur Erzeuger, sondern auch Träger des öffentlichen Lebens, und für die Erhaltung der Kulturlandschaft unentbehrlich. Die Idee an sich ist nicht neu, zum zweiten Mal finden heuer die Allgäuer Herbstmilchwochen statt, die der Verein Allgäu Regio ins Leben gerufen hat. Vergangenes Jahr waren sie noch aus dem Leader-Topf der EU gefördert. Der soll aber nur eine Anstoß-Finanzierung leisten. Und angestoßen hat er in Pfronten „ein positives Beispiel“, so Kling, nämlich eigene Herbstmilchwochen vor Ort. So werden Bäuerinnen beim Viehscheid am kommenden Samstag Milch aus einer mobilen Milchbar ausschenken, am Nachmittag des 17. Septembers vor dem Haus des Gastes Milchspezialitäten ausgeben und auch beim Tag der Regionen am 3. Oktober vertreten sein. Diese Öffentlichkeitsarbeit sei auch deswegen wichtig, weil es in Pfronten so viele kleine Bauern, darunter viele Bergbauern, gebe, erläuterte Ortsbäuerin Maria Mörz. „Wir haben keine Höfe mit über 100 Kühen", erläuterte sie. Die Herbstmilchwochen gehen mit den „Viehscheid-Däg“ einher, Noch bis zum 18. September ist etwa eine Fotoausstellung von Max Freiding im Haus des Gastes zu sehen, die Eindrücke aus dem Alpsommer vermittelt.

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