Schlechte Nachrichten während der Stadtratssitzung

Füssen bleibt Funkloch

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Die Inbetriebnahme des Sendemasten auf dem Galgenbichl verschiebt sich weiter.

Füssen – So schnell kann es manchmal gehen: Verkündete Bürgermeister Paul Iacob noch zu Beginn der Stadtratssitzung am Dienstagnachmittag gut gelaunt, dass der Mobilfunkmast am Galgenbichl am Mittwoch planmäßig den Betrieb aufnehmen werde, musste er knapp drei Stunden später zurück rudern.

Noch während der Sitzung erreichte ihn eine E-Mail der Telekom, wonach aus der geplanten Inbetriebnahme am Mittwoch nichts werden wird. Grund dafür ist, dass die Firma, die die technische Anbindung vornehmen sollte, nicht rechtzeitig mit den Arbeiten fertig geworden sei. Das teilte Telekom-Sprecher Markus Jodl am Mittwoch auf Nachfrage des Kreisbote mit. „Wir suchen nach einem neuen Termin.“ Möglich ist offenbar Mitte/Ende August. 

Bürgermeister Iacob und verschiedene Stadträte reagierten in der Sitzung empört auf die neuerliche Verschiebung. „Das ist eine Unverschämtheit und Respektlosigkeit gegenüber den Füssener Bürgern“, sagte Iacob. Nirgendwo im südlichen Ostallgäu sei der Empfang so schlecht wie in Füssen. Er erinnerte in diesem Zusammenhang daran, welch hohen Druck die Telekom seinerzeit bei der Suche nach einem neuen Standort aufgebaut habe (der Kreisbote berichtete mehrfach). 

Für Stadtrat Dr. Martin Metzger (BfF) war die Sache daher klar: „Das hat System, weil Füssen damals nicht mitgezogen ist“, sagte er. Der damals ebenfalls kontrovers diskutierte neue Sendemast auf dem Fischerbichl, der vor allem die Mobilfunkversorgung in Hopfen sicher stellen soll, wird nach derzeitigem Stand der Dinge am 26. August den Sendebetrieb aufnehmen. Das sei ihm von der Telekom so mitgeteilt worden, berichtete Iacob.

mm

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