Module für Bettenhaus werden aufgebaut

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Ein 350-Tonnen-Mobilkran hievt die 22 Module auf das Fundament

Füssen – Mehrere Schwertransporter sind in der Nacht auf vergangenen Mittwoch durch Füssen gerollt. Ihre Ladung: 22 Module für das neue Interimsbettenhaus am Krankenhaus Füssen. Anschließend folgte der Aufbau. Seit Montag laufen die Innenausbauarbeiten.

Ein 350 Tonnen-Mobilkran hievte in den drei Tagen danach die Module auf das Fundament. Seit Montag laufen die Innenausbauarbeiten und parallel dazu die Außenputzarbeiten. „Wir wollen das neue Bettenhaus mit Beginn des neuen Jahres in Betrieb nehmen”, erklärte Klinikenvorstand Dr. Philipp Ostwald. Bislang laufe alles nach Plan. Wenn das neue Bettenhaus bezugsfertig ist, wird es auf zwei Etagen 26 Patientenzimmer geben, die alle mit Dusche und WC ausgestattet sind. 

Die Stationen selbst werden je einen Stützpunkt, einen Pflegearbeitsraum, einen Personalaufenthaltsraum mit Teeküche sowie je eine extra Teeküche für Patienten bekommen. Dabei ist Ostwald sicher, dass die Patienten wie auch bei den OP-Sälen in Modulbauweise den Unterschied gar nicht merken werden. „Die Modulbauweise ist so weit fortgeschritten, dass sie mittlerweile längst eine völlig gleichwertige Alternative zur Massivbauweise darstellt”, ist Ostwald überzeugt. 

Sobald das Interimsbettenhaus bezogen ist, können die weiteren vorbereitenden Maßnahmen für den Bettenhaus-Abriss und Neubau starten. Dieser soll dann im Sommer 2016 beginnen. „Wir freuen uns sehr auf das neue Bettenhaus in Füssen”, so Ostwald. Dann würden das Gebäude sowie die Ausstattung der Zimmer der medizinischen Qualität vor Ort gerecht werden. kb

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