40 Jahre Städtepartnerschaft

Nach den Ansprachen wurden die Gastgeschenke ausgetauscht. Bürgermeister Paul Iacob (links) nimmt ein Exemplar typischer Handarbeit aus Palestrina von Bürgermeister Rodolfo Lena entgegen. Foto: Schröder

Vor genau 40 Jahren legten vor allem zwei engagierte Liebhaber fremder Kulturen den Grundstein für die Städtepartnerschaft. Es waren Professor Angelo Mercuri und Erwin Wäspy. Auch die damalige Kulturreferentin Cilly Kahl leistete Pionierarbeit in Sachen Völkerverständigung. Die Festreden zum 40-jährigen Bestehen im Kaisersaal waren vor kurzem geprägt vom Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte, in denen sich nicht nur die politische Landschaft Europas verändert hat, sondern auch die Bürger der einzelnen Länder sich in Freundschaft fanden und diese auch leben.

„Diese Städtepartnerschaft ist der Verdienst und das Ergebnis einer Liebe zur Entdeckung anderer Menschen, Lebensweisen und Kulturen“, so Erwin Wäspy, der hofft, „dass diese Partnerschaft noch lange weiterbesteht und die Menschen in dieser Freundschaft aufgehen“. Er erkannte vor vierzig Jahren die Chance des gegenseitigen Kennenlernens, auch aufgrund der Gemeinsamkeiten in Historie, Kunst und Kultur. Vier Bürgermeister haben die Städte- partnerschaft begleitet, es fanden Kunstausstellungen, Konzerte, Wettbewerbe und viele gegenseitige Besuche statt. „Die Neugier für den anderen wecken, vom anderen lernen und erleben“, das wünschte sich Bürgermeister Paul Iacob in seiner Begrüßung im Kaisersaal. Palestrinas Bürgermeister Rodolfo Lena dankte anschließend den Bürgern, „die mit Herzblut diese Städtepartnerschaft pflegen“. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und freut sich auf „ein vereintes Europa, das weiter zusammenwächst“. Nach den Festreden wurden gegenseitig Gastgeschenke ausgetauscht und die Bürgermeister samt Gefolge trugen sich ins Goldene Buch der Stadt Füssen ein. Danach hatte die Stadt zu einem gemütlichen Beisammensein ins Haus Hopfensee eingeladen, das Gelegenheit gab, sich auszutauschen und dabei kam so manche Anekdote der vergangenen vier Jahrzehnte zur Sprache. Cilly Kahle, die „Mutter“ der Städtepartnerschaft schaut positiv in die Zukunft. „Ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen im September in Palestrina“.

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