Die Wählergruppierung Füssen-Land informiert Bürger

Herbert Dopfer (links stehend) informiert die Versammelten im Feuerwehrhaus über die Arbeit von Füssen-Land. Foto: Berndt

Hopfen am See – Parkplatzprobleme waren kürzlich das Hauptthema der Jahreshauptversammlung der Wählergruppierung Füssen-Land im Feuerwehrhaus. Denn laut den Stadträte der Vereinigung, Herbert Dopfer und Gabriel Guggemos, sei die Parkplatzsuche in Hopfen und in Weißensee manchmal ein Problem.

Dieser Thematik wolle man sich von Seiten Füssen-Lands im nächsten Jahr denn auch verstärkt annehmen, deuteten beide Stadträte für die Zukunft an. Der Vorsitzende der Wählergemeinschaft, Florian Schneider, nannte das in diesen Tagen zu Ende gehende 2012 „ein relativ ruhiges Jahr“. Schriftführer Alfons Böck hatte unmittelbar vorher über ein paar Aktivitäten berichten können, die die Gruppierung in den zurückliegenden Monaten unternommen habe. Wie etwa diverse Vorstandssitzungen sowie einer Informationsveranstaltung zum Bürgerentscheid über den Klinikverbund Ostallgäu zu Beginn des Jahres. Als relativ ruhig darf man vermutlich ebenso die Kontobewegungen von Füssen-Land bezeichnen. So teilte Kassier Michael Keller der Versammlung mit, dass man „kaum Einnahmen“ zu verbuchen habe. Dennoch liege der Kassenbestand derzeit bei rund 865 Euro und werde gegen Jahresende um die „1350 Euro“ ausmachen, „weil dann die Beiträge dabei sind.“ Das meiste Interesse der Besucher dürften an diesem Abend wohl die Ausführungen von Guggemos und Dopfer über ihre Arbeit im Füssener Stadtrat auf sich gezogen haben. Jedenfalls lauschten die Versammlungsteilnehmer aufmerksam den Berichten der beiden Stadträte, die beispielsweise darüber informierten, dass es bei der möglicherweise geplanten Bebauung des Freibades am Weißensee von der Stadt „noch nichts Konkretes“ gebe, wie etwa Guggemos mitteilte. Laut ihm sind die Parkplätze „hier unser Hauptproblem“, da man sie einem potentiellen Investor für das Areal des Freibades auf keinen Fall überlassen, sondern weiter kostenlos für Vereine und unterschiedliche Veranstaltungen behalten möchte. Kritisch äußerte sich Guggemos zudem über den Kulturbetrieb in Füssen, bei dem die Stadt nach seinen Worten „seit Jahren überall“ draufzahle. Dopfers anschließende Darstellungen hatten dann die Parkplatzsituation am Hopfensee zum zentralen Thema. Seiner Einschätzung nach werde Hopfen regelmäßig „am Wochenende geradezu von Autofahrern überschwemmt“. Deshalb werde er sich in Zukunft vermehrt dafür einsetzen, dass „am besten am westlichen Ortsrand“ noch ein großer öffentlicher Parkplatz gebaut werde. Bei den bestehenden Parkplätzen, die seit ein paar Monaten kostenpflichtig sind, wünsche sich Dopfer, dass die Verkehrsüberwachung dort „mit mehr Fingerspitzengefühl“ zu Werke geht. Laut ihm sollte es nämlich nicht sein, dass beispielsweise derjenige, „der nur schnell Semmeln einkaufen will“, dafür Parkgebühren zahlen soll. „Und auch Musiker, die bei einem Seefest auftreten“, sollten dort beim Parken nicht zur Kasse gebeten werden, erklärte Dopfer. lex

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