Jahrzehnte im Dienst der Stadt

Langjähriger Mitarbeiter hat Bürgermeister Paul Iacob (SPD) kürzlich im Rathaus geehrt und gleichzeitig einige Stadtbedienstete in den Ruhestand verabschiedet. Für den Rathauschef ein nach seinen Worten „großartiger“ Anlass, der nach seiner Auffassung die hohe Kontinuität innerhalb des Mitarbeiterstamms in der Öffentlichkeit demonstriere.

„Mitarbeiter, die gut und lange im Dienstverhältnis stehen, sind auch ein Indiz für ein gutes Arbeits- und Betriebsklima", so das Stadtoberhaupt. Er betonte auch, dass sich die Arbeitsbedingungen innerhalb der letzten Jahrzehnte grundlegend geändert hätten. Früher sei es weniger hektisch zugegangen. Heute laste, wie auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, ein ungeheurer Zeitdruck auf den städtischen Arbeitnehmern - vom Bauhof bis zum Kulturamt. Positives Miteinander Die Bürger würden immer ungeduldiger und erwarteten die Erfüllung individueller Wünsche. „Ich appelliere an die Gesellschaft umzudenken, sich in Geduld zu üben und zu überlegen, was ihr wirklich wichtig ist“, erklärte er. Dabei sollten Qualität und Menschlichkeit im Vordergrund stehen und auf ein positives Miteinander Wert gelegt werden, gab Iacob zu bedenken. Christa Hildebrandt, Ingrid Meissl, Axel Richter, Rudolf Schrott und Hannelore Schweiger verabschiedete der Rathauschef in den Ruhestand beziehungsweise die Altersteilzeit. Mit ihnen würden verdiente Menschen und Stützen in der Verwaltung große Lücken hinterlassen, stellte Iacob fest, aber sie würden doch einige Spuren hinterlassen. "Rückgrat der Verwaltung" Insgesamt 280 Jahre haben neun Mitarbeiter im öffentlichen Dienst beziehungsweise der Stadtverwaltung ihre Arbeitskraft zur Verfügung gestellt und wurden, wie die Ruheständler, mit einer persönlichen und humorvollen Laudatio von Bürgermeister Iacob „bedacht" und er bedankte sich bei Georg Sutter für 50 Jahre, Walburga Brell und Brigitte Pecher für je 40 Jahre sowie bei Peter Fritz, Armin Schinzel, Karina Hager, Anna Seel, Erich Wagner, Peter Zoubek, für jeweils 25 Jahre flexible und engagierte Mitarbeit. „Sie sind das Rückgrat einer funktionierenden Verwaltung" fügte er hinzu. ed

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