Gemütlich sitzen vor dem Jufo

So kann man’s aushalten: Erzieherin Nina Fahrnholz erklärt Markus Gmeiner, bei der Stadt zuständig für den Jugendbereich, wie die originellen Platten-Sessel entstanden. Die Pflanzen in den Kästen außenherum müssen erst noch sprießen, damit man vor dem Jufo so richtig im Grünen sitzen kann. Foto: Schuster

Füssen – Mit einfachen Mitteln, ein wenig Unterstützung der Stadt und von Sponsoren und einiger Eigenleistung der Jugendlichen, hat das Füssener Jugendzentrum Jufo jetzt einen neu gestalteten Außenbereich. Bei den Sitzgelegenheiten hatte Jufo-Leiter Stephan Splitgerber eine besondere Idee.

Zusammen mit Bürgermeister Paul Iacob, dem zuständigen städtischen Referenten Markus Gmeiner sowie Vertretern der Sponsoren feierten die Jugendlichen am Donnerstagabend die Einweihung mit einem selbst organisierten Grillfest. Splitgerber gab einen Rückblick über die bisherigen Versuche, das Jufo ein wenig aufzuhübschen. 

So war ursprünglich angedacht, das Jugendhaus von außen farbig zu gestalten. Das scheiterte aber zunächst an Bedenken, die Eigentümer des lediglich gepachteten Hauses könnten sich gegen eine Fassadenbemalung sträuben. Auch Bohrungen für ein Banner schieden aus. Mittlerweile haben die Eigner einer Bemalung zwar zugestimmt, sofern man die Farbe wieder per Sandstrahler entfernen kann, zunächst aber wurde der Eingang etwas bunter gestaltet – und nun eben der Außenbereich.

Pflanzenkästen hatte der Bauhof noch übrig, der dortige Zimmerer möbelte sie wieder auf. Nun sollen schnell wachsende Pflanzen Sichtschutz von der Straße gewähren. Eine alte steinerne Tischtennisplatte soll, neu verspachtelt, zur Verfügung stehen und sitzen kann man draußen auch. 

Hier hatte Stephan Splitgerber sich im Internet informiert und herausgefunden, dass man aus industriellen Lieferpaletten kostengünstig Möbel basteln kann. So haben die neuen Sessel vor dem Jufo sogar eine gepolsterte Plane und verstellbare Rückenlehnen. 

Die Platten spendeten PMG und ZK Rieden. Das E-Werk Reutte stellt noch große Kabeltrommeln zur Verfügung, aus denen Tische entstehen sollen. Finanziell griffen auch die Hopfenseebühne und das Standesamt dem Jugendhaus unter die Arme, die die Einnahmen einer Aufführung beziehungsweise einer Veranstaltung spendeten. ps

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