"Füssen goes Jazz" mit frischen Konzertorten

Neuer Schwung

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Partner Seit´an Seit´: Dr. Christoph Hilz (v. l., EWR), Sabine Riegger (Organisatorin), Stefan Fredlmeier (Tourismusdirektor), Katja Kalbantner (FTM) und Josef Konrad (EWR).

Füssen – Nachdem sich „Füssen goes Jazz“, das heuer zum zehnten Mal stattfindet, laut Tourismusdirektor Stefan Fredlmeier bereits „sehr gut etabliert“ habe, soll diese „Leitveranstaltung“ von FTM heuer mit einem „sehr, sehr reizvollen Programm“ und neuen Konzertvorstellungsorten nochmals aufgepeppt werden.

Vergangene Woche stellten die Verantwortlichen das Programm für 2014 vor. Der besondere Charakter des mit zahlreichen Jazz-, Blues-, Swing-, Funk-, Soul- und Gospelmusikern aus insgesamt rund 20 verschiedenen Ländern hochkarätig besetzten Füssener Festivals solle schließlich „die Attraktivität Füssens dokumentieren“, erklärte Fredlmeier anlässlich der Vorstellung des Programms im Klosterhof St. Mang. 

Nach Donnerstagabend, 31. Juli, wenn mit dem traditionellen „Riverboat-Shuffle“ ab 19.30 Uhr auf dem Forggensee der Startschuss fällt, steht bis Sonntag, 3. August, vor allem die historische Altstadt Füssens ganz im Zeichen der eher moderneren Klänge. Mit ihnen solle jede Menge Stimmung in das „schöne, alte Ambiemte mit Flair“ hineingetragen werden, wie Katja Kalbantner von FTM betonte. 

Sie verwies darauf, dass heuer neben dem Klosterhof zum ersten Mal auch der Hof des Hohen Schlosses als zweiter Open-Air-Bühnenstandort fungieren werde. Dort sei die Besucherkapazität jedoch auf 200 beschränkt sei, während im Klosterhof bis zu 600 Zuhörer Platz finden. Sowohl freitags- als auch samstagabends treten allerdings da wie dort gleichermaßen internationale Stars der Szene auf, wie etwa Max Greger junior, „Grandmother´s Funk“ und die „Echo“- und „Comet“-Preisträgerin Stefanie Heinzmann aus der Schweiz. 

Vor allem im Hohen Schloss sollen den Besuchern jedoch nicht nur akustische, sondern „mit einer besonderen Illuminierung“ auch optische Leckerbissen geboten werden, kündigte zudem Organisatorin Sabina Riegger an. „Die Leute werden bezaubert sein von der Atmosphäre“, so Riegger. 

Ganz neuer Standort 

Ganz neu als „location“ dabei ist in diesem Jahr das Franziskanerkloster, wo die aus Rumänien stammende Sängerin „Big Mama“ am Sonntag ab 11 Uhr mit dem Sextett „The Golden Six“ in der Kirche St. Stepahn oder bei gutem Wetter im Klostergarten Gospeltöne erklingen lassen wird. 

Eine weitere Neuerung stellen darüber hinaus diverse Auftritte an verschieden Örtlichkeiten der Füssener Altstadt am Sonntagvormittag dar, die keinen Eintritt kosten und genauso durch die Unterstützung mehrerer „Förderer und Partner“ (Fredlmeier) zustande gekommen seien, wie das Engagement der übrigen Künstler. Ein ganz besonders „starker und privilegierter Partner an unserer Seite“ sind heuer laut Fredlmeier die „Elektrizitätswerke Reutte“ (EWR). 

Und während sie „Füssen goes Jazz“ und einer knappen Handvoll anderen Veranstaltungen in der Lechstadt nach Auskunft von Geschäftsführer Dr. Christoph Hilz heuer mit einem Betrag „im unteren fünfstelligen Bereich“ finanziell unter die Arme greifen, erfährt das Jazz-Festival unter anderem auch durch die Firmen „Doser“, „Unimet“, „Zetka“, der Werbegemeinschaft sowie mehreren privaten Förderern aus der Altstadt und dem Tourismusverein Hopfen am See Unterstützung.

lex

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