Julius Berger, Pierre-Laurent sowie Valérie Aimard gestalten persönliches Konzert im Kaisersaal

Konzert mit Julius Berger, Pierre-Laurent sowie Valérie Aimard im Füssener Kaisersaal- intensiv und berührend

Konzert im Füssener Kaisersaal
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Berührende Klänge bieten nicht nur Julius Berger (links) und Pierre-Laurent Aimard, sondern auch Valérie Aimard im jüngsten Kaisersaalkonzert.
  • VonAlexander Berndt
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Füssen – Die 45 Besucher des jüngsten Kaisersaal-Konzerts wurden jetzt Zeugen des künstlerischen Produkts einer bereits seit vielen Jahrzehnten währenden Freundschaft dreier Musiker, die das Auditorium mit ihrer Freude an der Kunst begeisterten. Nach dem Vortrag von Valérie und Pierre-Laurent Aimard mit Julius Berger rauschte deshalb langer Beifall durch den gediegenen Saal. 

Die drei Musiker hatten das Publikum mit ihrem intensiven und zartfühlenden Spiel gut eine Stunde lang bravourös in ihren Bann gezogen.

Welch große musikalische Kunst das Publikum an diesem Abend erwartete, hatte vor Beginn des Konzerts „Für unsere Eltern“ schon Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU) unterstrichen. „Es ehrt uns, dass Professor Berger heute wieder einmal da ist.“ Der ehemalige Schüler des Gymnasiums Hohenschwangau drückt laut Eichstetter „seit vielen Jahren seine Verbundenheit mit Füssen aus“.

Besinnliche Texte

Berger war es auch, der diesen exquisiten Abend nicht nur mit seinem virtuosen Cellospiel, sondern auch besinnlichen Texten zusätzlich garnierte. Er ergänzte die fünf Musikstücke von Jean Barrière, Ludwig van Beethoven, Guy Reibel, Claude Debussy und Olivier Messiaen mit den fesselnd rezitierten Gedichten „Für Pierre-Laurent“, „Perlen“ und „Erwartung“.

Pantomimischer Vortrag

In wechselnden Zweierbesetzungen musizierten Valérie Aimard, ebenfalls am Violoncello, Pierre-Laurent Aimard am Klavier und Julius Berger sensibel aufeinander abgestimmt zusammen. Von dramatischen über lebhaften bis hin zu elegischen Klängen bekamen die Zuhörer ein nach Bergers Worten „sehr persönliches Programm“ zu hören.

Das ergänzte in heiterer Weise die französische Cellistin mit einem in fast pantomimischer Manier begleiteten musikalisch-textlichen Solovortrag.

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