Junge Wirtschaft unter neuer Führung

Blumen für gute Führungsarbeit: WK-Obmann Michael Baldauf (v.l.), die scheidende JW-Reutte-Obfrau Nadja Schweiger, ihre Nachfolgerin Andrea Speckbacher, WK-Geschäftsführerin Graziella Herzog sowie Katharina Haderer und Mario Eckmaier von der JW Tirol. Foto: ed

Die Junge Wirtschaft (JW) ist ein freiwilliger Zusammenschluss junger Unternehmerinnen und Unternehmer und als überparteiliche Arbeitsgemeinschaft innerhalb der Wirtschaftskammer organisiert. Die JW Tirol selbst hat über 4500 Mitglieder, im Bezirk Reutte gehören der Organisation rund 90 junge Unternehmer an. Im Rahmen eines „Sommercocktails" hatten die Verantwortlichen um die bis dahin amtierende Obfrau Nadja Schweiger zu einem Diskussionsaustausch beim „Storfwirt“ eingeladen. Schweiger gab ihr Amt im Laufe der Veranstaltung an Andrea Speckbacher ab.

Im Mittelpunkt des Abends stand ein Vortrag der Bestseller-Autorin Tatjana Lackner mit dem Thema „Be Boss – 33 Stolpersteine beim Führen und Kommunizieren – spezielle Umgangsformen im Wirtschaftsleben“. „Ihr seid der Grundstock für eine positive Entwicklung in unserem Land“, betonte Michael Baldauf als Wirtschaftskammerobmann im Bezirk Reutte. Er beurteilte die momentane Schuldenkrise als durchaus auch positiv. Man dürfe Ursache und Wirkung nicht verwechseln und ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell werde auch mit dieser Situation fertig. „Die Starken werden auch zukünftig an ihrer Leistung gemessen“, stellte er fest. Die uneingeschränkte Unterstützung der Wirtschaftskammer sicherte auch WK-Geschäftsstellenleiterin Graziella Herzog den Jungunternehmern zu. „Lassen Sie Ihren wirtschaftlichen Intuitionen freien Lauf. Nehmen Sie die Herausforderungen der Gegenwart an und setzen Sie sie optimal um“, machte Herzog ihnen Mut. In seinem Grußwort ermunterte Mario Eckmaier, Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft Tirol, die Jungunternehmer des Bezirks, sich in allen anstehenden Fragen entweder an die Wirtschaftskammer vor Ort oder den Landesverband in Innsbruck zu wenden. „Wir haben eine starke Stimme und vertreten als größte Interessenvertretung für Jungunternehmer Themen und Anliegen, die entscheidend für die Zukunft unseres Landes sein werden“, stellte er fest. „Um die Meisterschaft beim Führen zu erlangen, benötigen Sie eine Prise Talent, Interesse an menschlichen Verhaltensweisen und jede Menge Know-how. Wichtig sei es, das Rüstzeug für die Führung eines Unternehmens zu entwickeln und zu lernen wie man sich durch Selbst-Coaching in den Alltag integriert“. Dies war eine Aussage von Kommunikations-Profilerin Lackner, die den Nachwuchsunternehmern eine ganze Reihe an Tipps und Ratschlägen vermittelte.

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