"Es gab keine Unfälle"

Mit einem ganz besonderen Almabtrieb in Oy-Mittelberg endet die Sommer-Saison

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Die letzten 70 Tiere dieses Alpsommers werden am Samstagvormittag mit dem festlich geschmückten Kranzrind an der Spitze in Oy-Mittelberg zurück ins Tal gebracht.
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Die letzten 70 Tiere dieses Alpsommers werden am Samstagvormittag mit dem festlich geschmückten Kranzrind an der Spitze in Oy-Mittelberg zurück ins Tal gebracht.
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Die letzten 70 Tiere dieses Alpsommers werden am Samstagvormittag mit dem festlich geschmückten Kranzrind an der Spitze in Oy-Mittelberg zurück ins Tal gebracht.
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Die letzten 70 Tiere dieses Alpsommers werden am Samstagvormittag mit dem festlich geschmückten Kranzrind an der Spitze in Oy-Mittelberg zurück ins Tal gebracht.
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Die letzten 70 Tiere dieses Alpsommers werden am Samstagvormittag mit dem festlich geschmückten Kranzrind an der Spitze in Oy-Mittelberg zurück ins Tal gebracht.
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Die letzten 70 Tiere dieses Alpsommers werden am Samstagvormittag mit dem festlich geschmückten Kranzrind an der Spitze in Oy-Mittelberg zurück ins Tal gebracht.

Oy-Mittelberg – Zahlreiche Besucher kamen am Samstagvormittag nach Oy-Mittelberg, um sich den doch sehr speziellen Almabtrieb in der kleinen Oberallgäuer Gemeinde am Rottachspeicher nicht entgehen zu lassen.

Denn für seinen kleinen und etwas anderen Viehscheid ist Oy-Mittelberg im Allgäu mittlerweile recht bekannt. Schon von Weitem waren am Samstagmorgen die Schellen der „Schumpen“ zu hören. Um ca. 10.45 Uhr kamen die 70 Rindviecher nach einem sechs Kilometer langen Fußmarsch von der Haslacher Alm im Ortsteil Haslach an und marschierten weiter Richtung Viehscheid-Platz. 

Allen voran das prächtig geschmückte Kranzrind, geführt vom Almhirten Markus Demmel. Musikalisch begleitet wurde die Herde samt Hirten von der „Harmoniemusik Oy“. Einzigartig bei der Haslacher Viehscheid: Das Jungvieh wird im Gegensatz zu anderen Allgäuer Viehscheiden mitten durch das gut besuchte Festzelt getrieben. „Alles andere wäre ein zu großer Umweg“, erklärt Almhirt Markus Demmel diesen ungewöhnlichen Vorgang. Durch das Zelt hindurch ging es für die Herde schließlich weiter zum Scheidplatz „Gasts Boind“. 

Dort warteten auf das Braunvieh nach der großen Sommerfrische bereits die Bauern und Besitzer der Tiere. „Es gab keine besonderen Vorkommnisse und auch keine Unfälle – was das festlich geschmückte Kranzrind bestätigt“, berichtet Markus Demmel über den diesjährigen Alpsommer.

Bei viel Musik und bayerischen Schmankerln wurde das Sommerende im Oy-Mittelberger Festzelt vor dem Feuerwehrhaus dann noch lange an diesem Samstagnachmittag ausgiebig gefeiert. Allgäuer Lebensart pur und: Ein einzigartiges Spektakel das seinesgleichen sucht.

ce

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