Erst im kommenden Jahr soll Verhandlung weiter geführt werden

Verfahren zum Füssener Wasserschutzgebiet vertagt

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Hier beginnt das Schutzgebiet für die Füssener Trinkwasserbrunnen. Innerhalb der engeren Schutzzone sind bauliche Veränderungen erschwert, das Einsickern von "grundwassergefährdenden" Flüssigkeiten wie Öl oder Benzin, auf den Parkplätzen in Hohenschwangau etwa, gleicht einem Katastrophenfall.

München/Schwangau/Füssen – Die Verhandlung über das neue Wasserschutzgebiet der Stadt Füssen in der Gemeinde Schwangau ist auf kommendes Jahr vertagt worden. Das gab der bayerische Verwaltungsgerichtshof in München gestern nach dem ersten Verhandlungstag bekannt.

Am ersten Verhandlungstag ging es um Einzelfragen zu hydrogeologischen Gutachten. Gut neun Stunden dauerte der erste Verhandlungstag am Dienstag. 

Wie bereits mehrfach berichtet, möchte die Gemeinde Schwangau sowie betroffene Grundstückseigentümer in Schwangau mit ihren Normenkontrollanträgen die vom Landratsamt Ostallgäu getroffene Verordnung über das neue Wasserschutzgebie auf Schwangauer Grund für unwirksam erklären lassen. Die Nachbarkommune Füssen hat ihre Wasserversorgung auf dem Gemeindegebiet Schwangau errichtet. 

Für Dienstag war vor dem bayerischen Verwaltungsgerichtshof der erste Verhandlungstag in diesem Fall angesetzt, dabei sollten vor allem Einzelfragen zu den vorgelegten Gutachten geklärt werden. Auf Basis der Gutachten war das Schutzgebiet für die Trinkwasserbrunnen seinerzeit verändert worden. 

Aus Sicht der Antragssteller ist zum einen die Ausdehnung des Schutzgebietes unverhältnismäßig, weil es die Entwicklung des gesamten Ortsteils Hohenschwangau erschwere, außerdem seien Alternativstandorte nicht ausreichend geprüft worden. Die Stadt Füssen hingegen verweist auf eine 30-jährige positive Betriebserfahrung mit den Brunnen.

Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema lesen Sie in der Samstag-Ausgabe des Kreisbote.

gau/mm

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