Kein Parken vor dem Kloster

Füssen – Der Verkehrsausschuss hat am Dienstag beschlossen, dass auch während der Gottesdienste nicht mehr direkt vor dem Franziskanerkloster geparkt werden darf. Er zog mit die Konsequenzen aus dem verheerenden Klosterbrand, der im Januar ein Todesopfer gefordert hatte.

130 Feuerwehrleute waren vor vier Wochen angerückt, um das Feuer im Wohntrakt des Klosters zu bekämpfen. Dabei löschten sie größtenteils von dem wenige Meter breiten Streifen vor dem Kloster aus. „Wenn dort Autos geparkt hätten, es wäre eine Katastrophe gewesen“, erklärte Bürgermeister Paul Iacob am Dienstag im Verkehrsausschuss. Parkende Autos hätten den Löschfahrzeugen komplett den Weg versperrt. Das verhindert zwar eigentlich ein Halteverbot, das wurde wegen der Parkplatznot während der Gottesdienste aber während kirchlicher Veranstaltungen gelockert. Nun gilt strikt: Ab dem Schild ist Schluss. Das könnte allerdings zum Problem werden, denn, wie Stadtrat Martin Lochbihler (CSU) wusste, kommen viele Besucher der Franziskaner-Gottesdienste von auswärts. Die müssen nun teilweise nach Ausweichmöglichkeiten suchen. Der Grünstreifen, auf dem das Halteverbotsschild steht, wird jedoch nicht, wie von Iacob angedacht, entfernt und gepflastert. Auf Anregung von Stadtrat Herbert Dopfer (Füssen-Land) will der Ausschuss erst abwarten, ob die Arbeiten zu dem unterhalb des Klosters angedachten Bauprojekt den Franziskanerplatz tangieren.

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