Tempo 30 im Schwedenweg bleibt

Warten auf Ausbau

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Der Schwedenweg wird zunächst nicht zu einem verkehrsberuhigten Bereich ausgebaut.

Füssen – Der Schwedenweg wird nicht zum verkehrsberuhigten Bereich. Einen entsprechenden Antrag der Anwohner hat der Verkehrsausschuss jetzt auf Anraten der Stadtverwaltung einstimmig abgelehnt.

Nun soll bei einer gemeinsamen Ortsbesichtigung mit den Bürgern eine Lösung gefunden werden. Dem Wunsch der Bewohner zufolge soll der Schwedenweg dem verkehrsberuhigten Bereich Schalk-, Wolkenstein- und Faigleweg zugeschlagen werden. Das hatten diese beantragt und ihrer Forderung mit einer Unterschriftenliste Nachdruck verliehen. 

Der Bereich Schwedenweg sei aber für eine Ausweisung als verkehrsberuhigter Bereich nicht genug ausgebaut, hieß es dazu aus der Stadtverwaltung. Werde das Quartier irgendwann ausgebaut, könne aber darüber diskutiert werden. Trotzdem suchten die Ausschussmitglieder nach Lösungen für die Sorgen der Bürger. So schlug Bürgermeister Paul Iacob (SPD) vor, durch das Aufstellen von Blumenkübeln Autofahrer dazu zu bringen, den Fuß vom Gas zu nehmen. 

CSU-Fraktionsvorsitzender Heinz Hipp plädierte dafür, einfach ein paar Parkplätze zu markieren. Das würde ebenfalls zu einer Drosselung des Tempos führen. Dafür aber müsste das Halteverbot auf der Westseite der Straße zunächst aufgehoben werden. 

Hohe Ausbaukosten

Auch die übrigen Ausschuss-Mitglieder sprachen sich gegen den Wunsch der Anwohner aus. „Es ist eine Illusion, dass die Leute in verkehrsberuhigten Bereichen langsamer fahren“, sagte Dr. Martin Metzger (BfF). Zweiter Bürgermeister und Stadtrat Niko Schulte (CSU) warnte hingegen die Anwohner: „Vielen dort ist wohl nicht klar, dass sie den Ausbau bezahlen müssen“, sagte er. Ebenfalls einstimmig einigte sich das Gremium darauf, das Tempo-30-Schild in der Hochstiftstraße weiter nach Süden zu verlegen.

mm

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