Traditioneller Neujahrsempfang

Wirtschaftskammer Reutte: Zeit für Reformen

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Mit der Überreichung eines Bausteins als Gedächtnisstütze für die Forderung der WK Reutte nach einem Lehrlings- und Schülerheim überraschen WK-Obmann Günter Strigl (Mitte) und WK-Bezirksleiter Wolfgang Winkler den Tiroler Landeshauptmann Platter (rechts). Auch darüber hinaus ist beim traditionellen Neujahrsempfang in Reutte einiges geboten.
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Mit der Überreichung eines Bausteins als Gedächtnisstütze für die Forderung der WK Reutte nach einem Lehrlings- und Schülerheim überraschen WK-Obmann Günter Strigl (Mitte) und WK-Bezirksleiter Wolfgang Winkler den Tiroler Landeshauptmann Platter (rechts). Auch darüber hinaus ist beim traditionellen Neujahrsempfang in Reutte einiges geboten.
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Mit der Überreichung eines Bausteins als Gedächtnisstütze für die Forderung der WK Reutte nach einem Lehrlings- und Schülerheim überraschen WK-Obmann Günter Strigl (Mitte) und WK-Bezirksleiter Wolfgang Winkler den Tiroler Landeshauptmann Platter (rechts). Auch darüber hinaus ist beim traditionellen Neujahrsempfang in Reutte einiges geboten.
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Mit der Überreichung eines Bausteins als Gedächtnisstütze für die Forderung der WK Reutte nach einem Lehrlings- und Schülerheim überraschen WK-Obmann Günter Strigl (Mitte) und WK-Bezirksleiter Wolfgang Winkler den Tiroler Landeshauptmann Platter (rechts). Auch darüber hinaus ist beim traditionellen Neujahrsempfang in Reutte einiges geboten.
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Mit der Überreichung eines Bausteins als Gedächtnisstütze für die Forderung der WK Reutte nach einem Lehrlings- und Schülerheim überraschen WK-Obmann Günter Strigl (Mitte) und WK-Bezirksleiter Wolfgang Winkler den Tiroler Landeshauptmann Platter (rechts). Auch darüber hinaus ist beim traditionellen Neujahrsempfang in Reutte einiges geboten.
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Mit der Überreichung eines Bausteins als Gedächtnisstütze für die Forderung der WK Reutte nach einem Lehrlings- und Schülerheim überraschen WK-Obmann Günter Strigl (Mitte) und WK-Bezirksleiter Wolfgang Winkler den Tiroler Landeshauptmann Platter (rechts). Auch darüber hinaus ist beim traditionellen Neujahrsempfang in Reutte einiges geboten.
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Mit der Überreichung eines Bausteins als Gedächtnisstütze für die Forderung der WK Reutte nach einem Lehrlings- und Schülerheim überraschen WK-Obmann Günter Strigl (Mitte) und WK-Bezirksleiter Wolfgang Winkler den Tiroler Landeshauptmann Platter (rechts). Auch darüber hinaus ist beim traditionellen Neujahrsempfang in Reutte einiges geboten.
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Mit der Überreichung eines Bausteins als Gedächtnisstütze für die Forderung der WK Reutte nach einem Lehrlings- und Schülerheim überraschen WK-Obmann Günter Strigl (Mitte) und WK-Bezirksleiter Wolfgang Winkler den Tiroler Landeshauptmann Platter (rechts). Auch darüber hinaus ist beim traditionellen Neujahrsempfang in Reutte einiges geboten.

Reutte – Einer der gesellschaftlichen Höhepunkte im Außerfern ist der traditionelle Neujahrsempfang in der Wirtschaftskammer (WK), zu dem auch in diesem Jahr mit LH Günther Platter und Tirols Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser die beiden führenden Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft angereist waren.

Rund zweihundert Gäste, Unternehmer, Gewerbetreibende und Vertreter verschiedener Institutionen konnte WK-Obmann Christian Strigl begrüßen. 

In seiner Ansprache wies Strigl auf verschiedene Ereignisse hin, die in diesem Jahr anstehen wie beispielsweise die „Wirtschaftsmeile Außerfern“ vom 3. bis 5. Juli 2020, das 71. Außerferner Bundesmusikfest und als ganz besonderes Projekt, die Neuinszenierung der „Kulturbaustelle Ehrenberg“. Hier werde in Kooperation mit der Universität Innsbruck sowie der Bauakademie und der Landesgedächtnisstiftung Tirol altes Handwerk neu entdeckt. 

Neben der Verarbeitung von historischen Baustoffen soll auch alte Handwerkskunst am Bau, wie das Mauern von Rund- bzw. Spitzbögen, belebt und neu entdeckt werden. Weiter forderte er im Hinblick auf die für das Schuljahr 2020/21 installierte HTL (Höhere technische Lehranstalt) für Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebsinformatik ein Schüler-/Lehrlingsheim, offen auch für andere Schulen und Ausbildungsbetriebe, um die Schüler adäquat unterzubringen. 

Ruf nach Reformen

Für WK-Präsident Christoph Walser ist es, wie er in seiner Rede betonte, an der Zeit mutig Reformen anzupacken und den Standort Tirol für das neue Jahrzehnt zukunftsfähig zu machen. „Die Wirtschaft ist ständig in Bewegung – neue Technologien, neue Kundenwünsche, neue Konkurrenz“, sagte er. „Das Außerfern ist ein toller Bezirk auf hohem Niveau“, lobte WK- Präsident Walser. 

Aber auch für die heimischene Unternehmer gelte es, sich diesen Herausforderungen zu stellen. „Der Spitzenplatz Tirols als eine der 30 stärksten von 281 EU-Regionen ist keine Erbpacht und muss alljährlich neu verdient werden“, mahnte der kammerpräsident. 

Walser forderte weniger Problem- und mehr Lösungsdenken: in vielen Bereichen werde derzeit versucht, mit einzelnen Ge- und Verboten lenkend einzugreifen. „Doch das bremst eher als es lenkt – Reformen in der Steuerpolitik und eine schlankere Bürokratie sind zielführender“, forderte er auch für die heißen Themen wie Wohnen und Verkehr innovative Ansätze, damit Tirol für die Herausforderungen des neuen Jahrzehnts gerüstet sei. 

Lob für Tourismus

Mit einer sehr engagierten Ansprache, in der er den Außerferner Unternehmen seinen Respekt für deren Fleiß und Risikobereitschaft aussprach, wandte sich Landeshauptmann Günther Platter an die Gäste im „Herbert-Saurer-Saal“. 

Unter anderem brach er eine Lanze für den Tourismus, der nach seinem Dafürhalten schlecht geredet wird, sei er doch eine der tragenden Säulen in der Tiroler Wirtschaft. Weiter wünschte er sich, dass die neue Bundesregierung sehr bald mit der konstruktiven Arbeit ohne Streitereien beginne.

In diesem Zusammenhang erwähnte er die starke Tiroler Handschrift, die bei den Verhandlungen eingebracht werden konnte. Der politische Alltag werde bald einkehren und es gelte zu bedenken, dass nur eine florierende Wirtschaft gute soziale Leistungen erbringen kann. „Erzeugen wir eine gute Stimmung, reden den Standort Tirol nicht schlecht und halten wir zum Wohl aller zusammen“, appellierte er.

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