Klein und Groß messen ihre Kräfte

Klein, aber oho: Die „Zwergerl“ gingen beim 24. Schwanseelauf als Erste ins Rennen über 180 Meter. Foto: lex

Nur insgesamt 25 Teilnehmer gingen kürzlich in verschiedenen Rennen beim 24. Schwanseelauf im Schwanseepark an den Start. Und das, obwohl das Wetter laut dem Sieger im Rennen in der Männerhauptklasse über 6000 Meter, Christoph Schweiger, sogar „super“ war.

Anders als eine Woche vorher, als der traditionelle Laufwettbewerb des TSV Schwangau bei strömendem Regen buchstäblich ins Wasser gefallen und daher um sieben Tage verschoben worden war, war dieses Mal das Wetter gut. Allerdings war es dem einen oder anderen anscheinend zu heiß, wie etwa Max Bleicher. Der Fünfjährige stellte sich der Herausforderung über die 500-Meterdistanz, wo er schließlich sogar gewann, auch wenn er es „sehr anstrengend wegen der Hitze“ gefunden habe. Trotzdem habe es ihm „viel Spaß“ gemacht, mit schnellen Schritten am Seeufer dem Ziel entgegenzurennen. Dabei sei es ihm „eigentlich egal“ gewesen, dass er mit einer Zeit von 2.34,63 Minuten der Schnellste in seinem Lauf war. Ähnlich ging es auch dem erst vier Jahre alten Xaver Keibel, der die 180 Meter lange Strecke im ersten Wettbewerb des Tages, dem Zwergerlrennen, von den Anfeuerungsrufen seines Vaters Michael Keibel begleitet als Hurtigster zurücklegte und die Ziellinie nach 1.01,14 Minuten überquerte. Als Belohnung durfte er sich im Anschluss an seinen Lauf ein Stück Erdbeerkuchen aussuchen, während die nachfolgenden Sportler, die an den Start gingen, stetig steigende Laufdistanzen in Angriff nahmen. Die in sechs verschiedenen Altersklassen in ihre Rennen gegangenen Leichtathleten erreichten „peu à peu“ nach 750, 1000, 1200 beziehungsweise 6000 Metern erschöpft und glücklich das Ziel. Wie auch Michael Keibel, der wie sein Sohn Xaver, an diesem Schwanseelauf teilnahm. Im Gegensatz zu dem Vierjährigen gewann Keibel seine Rennen aber nicht, da Christoph Schweiger beim längsten Lauf, der ihn dreimal um den See herum führte, mit ungefähr einer Minute Vorsprung vor Keibel ins Ziel kam. Der Zweitplatzierte fand es denn auch „viel zu heiß heute“, weshalb er mit seiner Zeit von 26.29,25 Minuten „ganz zufrieden“ gewesen sei.

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