Kinderfeuerwehr in neuer Montur

Die Füssener Kinderfeuerwehr trägt jetzt einheitliche Anzüge: mit den Buben und Mädchen freuen sich hier (von links) Andreas Schneider, Vorsitzender Klaus Beylschmidt, Bürgermeister Paul Iacob, Leiter Matthias König, Gerhard Ruf aus der Vereinsvorstandschaft sowie die Betreuerinnen Gitti Birkle und Petra Eberhard. Foto: cf

Füssen – Erstmals wurde jetzt die Füssener Kinderfeuerwehr eingekleidet. Die Buben und Mädchen tragen noch keine Uniformen, sondern Anzüge mit der Aufschrift „Feuerwehr“. Dafür hat Bürgermeister Paul Iacob (SPD) nach eigenen Angaben Geld „aus städtischen Nischen“ zur Verfügung gestellt.

Die Kinderfeuerwehr ist eine Gruppe von 20 Buben und Mädchen. Verantwortlich für die Betreuung ist ein Team unter Leitung von Matthias König aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Füssen. „Unsere Nachwuchsarbeit setzt sich mit der Jugendfeuerwehr ab zwölf Jahren fort“, so König. Auf seinen Hinweis hin schallte ein lautstarkes „Danke“ für den Bürgermeister aus Kindermund über das Gelände der Feuerwache. Dann rannten alle hinein zu ihrer nagelneu gestalteten Garderobe. Das Treffen der Kinderfeuerwehr findet jeden zweiten Mittwoch im Monat in der Feuerwache Füssen statt. Bürgermeister Iacob erklärte hier bei einem Besuch auf dem Gelände und in der neuen Garderobe für den Nachwuchs der Feuerwehr: „Die begeisterten Kinder sollen nicht in Jeans ins Ehrenamt hineinwachsen. Daher habe ich in die Wege geleitet, dass sie künftig einheitliche Anzüge tragen können.“ 

Besonders begeistert sind die Mädchen und Buben – darunter zwei Zehnjährige aus Schwangau – von den Handschuhen. „Hier ist mein Name drauf geschrieben. Ich heiße Luis“, so ein stolzer Junge . „Wir wollen bei den Übungen ganz viel lernen“, betont der zehnjährige Magnus. „Ich freue mich aufs Wasserspritzen und Klettern.“ Dann stellt er sich zur Gruppe für ein Erinnerungsfoto an diesen ersten Nachmittag im neuen Feuerwehranzug. Was Ordnung ist, zeigt sich hier besonders gut am Beispiel an der Garderobe, deren Tür für den Bürgermeister offen stand. Gerätewart Werner Böck hatte den Raum eigens für die Kinderfeuerwehr gestaltet. Lia und Luis wissen schon genau, wo der Haken ist, um ihren Anzug aufzuhängen. Notfalls helfen die Betreuerinnen Gitti Birkle und Petra Eberhard bei der Suche. cf

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