Adventsmarkt im Klosterhof startet mit viel Lob für die Veranstalter

Stimmungsvoller Advent auch ohne Schnee

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Eine festliche Atmosphäre entsteht beim Füssener Adventsmarkt durch die Illuminationen an den Klosterwänden

Füssen – Er ist „immer schön“, findet Barbara Veit, die über den Adventsmarkt im Klosterhof bummelte. Sie war erneut eine der ersten Füssenerinnen, die sich am Wochenende darüber freuen konnte, Bekannte zu treffen.

Hinter dem Tor sorgen die wandernden Lichtsterne hoch auf den historischen Mauern für die frohgemute Stimmung, die zum Adventsmarkt passt. Geöffnet ist der Markt auch noch am kommenden Wochenende. Am Freitag, 11. Dezember, sind die Alpenhörner hier zu hören.

Auch am kommenden Samstag und Sonntag, 12. und 13. Dezember, erwartet das Publikum ein vorweihnachtliches Programm. Das versprechen Auftritte von Sänger Siegfried Heer und des vielseitigen Musikers Roland Kurz. Am ersten vorweihnachtlichen Markttag standen mit ihren starken Stimmen abwechselnd Mom Bee und Melina Scholl im Klosterhof auf der Bühne. Ihre Performance kam beim Publikum gut an. Was fehlte, war Schnee.

Mehr Entschleunigung

Füssens Tourismusdirektor Stefan Fredlmeier sprach eingangs den Wunsch aus, dass die Besucher „hier für ein paar Stunden die Verrücktheiten in der Welt ausblenden könnten“. Neben ihm stand am Eröffnungstag Zweiter Bürgermeister Nikolaus Schulte. Er forderte von der Bühne herab zur „Entschleunigung“ auf. „Schneller, höher, weiter, alles Mist!“ In aller Deutlichkeit kommentierte Fredlmeier Entwicklungen in der Vorweihnachtszeit in anderen Städten. Diesem Trend schließe sich Füssen bewusst nicht an.

Überall im Klosterinnenhof ernteten Katja Kalbantner – zuständig für Veranstaltungen – sowie ihre Kollegen von Füssen Tourismus und Marketing (FTM) „hoch verdientes Lob“, wie es meist hieß. Das Tempo auf den Bummelschritt drosseln, gelang den Besuchern beim Rundgang durch das Dorf der 22 Hütten, das sich mit Hilfe des Bauhof-Teams zur Attraktion mit sympathischer Ausstrahlung entwickelt hat.

Eine Woche Arbeit

Eine Woche Arbeit beim Aufbau stecke, so Dominik Hörburger, hinter dem harmonisch wirkenden Gesamtbild. Der Azubi aus der Gruppe der Tourismuskaufleute durfte zu Fredlmeier und Schulte auf die Bühne. Hier bekam Hörburger stellvertretend für das gesamte Team Beifall. „Dass hier Live-Musik geboten wird“, fand nicht allein das Füssener Ehepaar Mändler „ziemlich gut“.

Angelika Hofer – bekannt als „Gänsemutter“ – gehört zu den Leuten, die in der Adventszeit einen vollen Terminkalender haben. Sie sei richtig froh, dass sie es als Füssenerin „zum ersten Mal geschafft habe, mir diesen Markt anzuschauen“. Besonders gern schaue sie nach oben, „wo die Projektion schöne Sterne zeigt, die sich bewegen“, sagte sie.

Die Kinderaugen leuchteten, als zwei Clowns im Hof ihr Seifenblasenspiel vorführten. Mit Pommes – nicht nur für die Mädchen und Buben – roten oder weißen Bratwürsten und dem Angebot an weiteren Speisen können die Besucher „hier mehr als satt werden“, hieß es in gemütlicher Runde an Stehtisch. „Getränke gibt es auch“, schmunzelten mehrere Damen. Sie tranken ihren Glühwein und Punsch schon zuvor auf dem Adventsmarkt beim Weltladen.

Chris Friedrich

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