Warum sagte H&M ab?

Füssen – H&M kommt nicht nach Füssen, das steht wohl fest  Nun diskutierte der Stadtrat  über das Warum. Dabei musste sich Bürgermeister Paul Iacob Kritik von Grünen-Rätin Petra Schwartz anhören. Schließlich hatte der Rathauschef unter anderem die Grünen für die Absage verantwortlich gemacht.

Auf der Versammlung der Werbegemeinschaft vergangene Woche hatte Iacob unter anderem die Grünen verantwortlich für den Rückzug des schwedischen Textilers gemacht, ebenso die Denkmalschützer. Dagegen wehrte sich nun Petra Schwartz im Stadtrat. „Ich habe deutlich gemacht, dass ein Schreiben der Grünen bei H&M negativ aufgenommen wurde“, relativierte der Rathauschef und ließ einen Brief des Investors vorlesen, der für H&M in der Reichenstraße neu bauen wollte. Der begründete das Scheitern des Projekts unter anderem mit der Verunsicherung, die Briefe und Anrufe für den Erhalt der Rotbuche im Hinterhof des angedachten Neubaus in der H&M-Zentrale ausgelöst hätten. Aber auch ein wackliges Vertrauen in die Kaufkraft vor Ort, die hohe Zahl der abzulösenden Stellplätze und Vorgaben des Denkmalschutzes, die den kompletten Abriss des ehemaligen Sparkassengebäudes verhinderten, hätten den nam- haften Textiler dazu bewogen, nicht nach Füssen zu gehen. Das Landesamt für Denkmalpflege sei jedoch erst Ende Januar eingeschaltet worden, beklagte in diesem Zuge Stadtrat Magnus Peresson (UBL). Für Michael Wollnitza (Freie Wähler) stand hingegen fest, dass H&M von vornherein nicht nach Füssen wollte. Der Presse sei zu entnehmen gewesen, dass die Textilkette wegen sinkenden Umsatzes keine Filialen mehr neu eröffnen wolle.

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