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Verwaltung und Politik wollen mehr Sicherheit am Skateplatz

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Um für mehr Sicherheit am Radweg zwischen Spielplatz und Skatplatz zu sorgen, will die Verwaltung dort neue Schilder aufstellen. Außerdem wird überlegt, den Radweg rot zu färben.

Füssen – Für mehr Sicherheit für Radler, Kinder und Fußgänger soll künftig ein Rücksichtnahme-Schild am Radweg sorgen, der zwischen dem neuen Spielplatz und dem Skaterplatz hindurch führt.

Das gab Manfred Schweinberg am Dienstag im Verkehrsausschuss bekannt. Ob das jedoch so viel bringt, bezweifelten einige Räte. Deshalb prüft die Stadtverwaltung nun, ob sie den Weg teilweise rot einfärbt. Der Weg sei eine „wichtige Radverbindung nach Schwangau“, erklärte Dr. Martin Metzger (BfF). Dass diese jetzt durch den neuen Spielplatz und den Skaterplatz indirekt unterbrochen werde, sei zwar verständlich. Aber: „Es wird Konfliktsituationen geben. Auch mit Schild“, ist er überzeugt. Deshalb sollte sich die Stadt eine sinnvolle Alternative überlegen. 

Doch die gebe es bereits, erklärte Iacob. So könnten Radfahrer an der Füssener Klinik vorbei zur Brücke über den Lech fahren. Daneben bleibe aber auch der bisherige Radweg am Skateplatz bestehen. Nachdem der Baseballplatz gebaut wurde, verlaufe er nur etwas anders. „Es gibt alle Varianten. Alle Möglichkeiten sind offen“, so Iacob. Die Radfahrer müssten nur etwas aufpassen, weil am Skateplatz Kinder und Jugendliche herumspringen. Das Problem seien hier aber nicht die Radler, sondern die Kinder, die „wie wild kreuzen“, warf Heinz Hipp (CSU) ein. 

Damit denen auch bewusst wird, dass hier Fahrradfahrer unterwegs sind, schlug Stadtrat Georg Waldmann (SPD) vor, das entsprechende Stück rot einzufärben. „Wir werden das aufnehmen“, versprach Iacob. Keine Option sind dagegen sogenannte Umlaufsperren, wie es sie teilweise immer noch an Bahnübergängen gibt. „Das ist rechtlich nicht mehr machbar“, erwiderte Polizist Thomas Meiler auf Stadträtin Christine Fröhlichs (FWF) Vorschlag. 

Um Radler etwas auszubremsen, überlegt die Stadtverwaltung jedoch einen Zaun am Beginn des Radwegs aufzustellen. Dadurch soll der Trampelpfad unterbrochen werden, über den viele Radfahrer ziemlich schnell auf den Radweg fahren.

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