Ein politischer Neuanfang

Kommunalwahl: CSU Füssen mit 42% Frauenanteil

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Frischen Wind möchte Maximilian Eichstetter in die Kommunalpolitik bringen. Das wurde jetzt deutlich, als der Ortsverband seine Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 präsentierte und damit verbunden auf 42% Frauenanteil setzen kann. Denn die Partei hat sich in den vergangenen Jahren neu aufgestellt.

Mit seinen Kandidatinnen und Kandidaten möchte der Ortsverband einen Querschnitt der Bevölkerung repräsentieren. So stellt er neben erfahrenen Kandidaten auch junge Frauen und Männer verschiedener Berufsgruppen aus allen Stadt- bzw. Ortsteilen auf. Der Anteil der Frauen beträgt dabei 42%. 

Im neuen Team hat die CSU die erneut antretenden Stadträte weit vorne platziert. So ist Andreas Eggensberger auf Platz zwei zu finden. Dr. Christoph Böhm besetzt Platz vier und Peter Hartung Platz neun. Detaillierte Informationen unter www.Fuessen2020.de.

Impressionen der Kandidatinnen und Kandidaten der CSU Füssen

Maximilian Eichstetter © kb
Andreas Eggensberger © kb
Nicole Eikmeier © kb
Dr. Christoph Böhm © kb
Melanie Matl © kb
Christoph Weisenbach © kb
Dana Zacek © kb
Richard Hartmann © kb
Peter Hartung © kb
Jutta Ehlermann © kb
Thomas Meiler © kb
Barbara Henle © kb
Andreas Harbich © kb
Sebastian Schröder © kb
Anna Venzl © kb
Simon Hartung © kb
Marieluise Prudlo Mösslein © kb
Christoph Egeter © kb
Birgit Schöll © kb
Mark Gaida © kb
Stephanie Kössel © kb
Christopher Harss © kb
Melanie Höss © kb
Markus Schmölz © kb

In den Ruhestand

Die langjährigen Stadträte Uschi Lax, Heinz Hipp, Michael Jakob und Michael Schmück standen dagegen nicht mehr für die Stadtratsliste zur Verfügung. Sie gehen „in den wohlverdienten Ruhestand“, so der CSU-Ortsvorsitzende und Bürgermeisterkandidat Maximilian Eichstetter.

Mit diesem Personalwechsel vollzieht die CSU Füssen einen Generationenwechsel, wie sie erklärt. Manche stellten in den vergangenen Wochen die Sache jedoch etwas anders dar. Demnach sollen die jüngeren Mitglieder die älteren nicht mehr gewollt haben. Das sei jedoch „völliger Quatsch“. Manche haben die Veränderung der politischen Arbeit der CSU in Füssen nicht erfasst oder wollen diese Veränderung bewusst nicht anerkennen, wie Eichstetter erklärte. Es gilt im künftigen Stadtrat persönliche Befindlichkeiten zurückzustellen und gemeinsam für die Allgemeinheit die beste Lösung zu finden. Vielmehr danke er den scheidenden Ratsmitgliedern für ihren Einsatz. Denn sie hätten in den vergangenen Jahrzehnten sehr viel für die Füssener Bürgerinnen und Bürger geleistet.

„Wie in jedem guten Unternehmen ist es wichtig, dass junge und erfahrene Teammitglieder vorhanden sind und diese sich gegenseitig unterstützen“, so Eichstetter und dankt seinem Team, dass „das alles hervorragend umsetzt.“

Gut drei Jahre Parteiarbeit investierten sie zudem, um die Wahl Eichstetters zum Bürgermeister-Kandidaten vorzubereiten und die nun aufgestellten Stadtratskandidatinnen und -kandidaten aufzubauen und sie für die kommunalpolitischen Aufgaben der Zukunft zu rüsten. „Dies war in den letzten 36 Monaten derart intensiv, dass man teils täglich im Austausch stand“, erklärte der CSU-Bürgermeisterkandidat.

CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Angelika Schorer spricht von einem Neuanfang in der Lechstadt. „Ein Wechsel ist immer eine große Chance“, sagte sie. Besonders freue sie, dass mit dem Weißenseer ein junger Kandidat für die Christsozialen antrete. Sie sei sehr zuversichtlich, dass Max Eichstetter am Ende ins Rathaus einziehen werde. Sympathie, Bürgernähe, Empathie und Fachkompetenz seien die herausragenden Eigenschaften des Bewerbers. Jetzt sei es wichtig, den Füssener Bürgern im Wahlkampf ein gutes Angebot zu machen.

Der Ostallgäuer CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stacke bezeichnete den Kandidaten als einen „sympathischen Macher“. Genau so jemanden brauche Füssen, „eine Stadt der verpassten Chancen“, jetzt. „Wir können Füssen mit einer klaren Strategie voranbringen. Und du bist jemand mit einer klaren Strategie“, sagte Stracke in Richtung Eichstetter. Das Erfolgsrezept eines guten Bürgermeisters sei, dass er Menschen möge. Diese Kompetenz habe der Kandidat ebenfalls. „Die Talente und die Kreativität der Bürger sind ein Schatz, den man heben muss“, so der Bundestagsabgeordnete. Er schloss seine Ansprache mit einem Aufruf zur Geschlossenheit. „Es ist Zeit für Veränderung, es ist Zeit für Max Eichstetter!“

Sitze ausbauen

Ziel der Füssener CSU war es, Kandidatinnen und Kandidaten zu nominieren, die frischen Wind in die Lokalpolitik bringen können. Dabei betrage der Frauenanteil 42 Prozent. Das Minimalziel der Partei sei es, die aktuell vorhandenen acht Plätze im Stadtrat zu behalten, wobei sie einen Ausbau der Sitze anstrebt. „Die Bürgerinnen und Bürger forderten in den letzten Jahren einen Wechsel, einen Aufbruch, einen politischen Neuanfang“ sagte Eichstetter. Darauf habe die Partei hingearbeitet.

Seinen Vorgängern Dr. Hans-Martin Beyer und Peter Hartung, als langjährige CSU-Ortsvorsitzenden, ist Eichstetter sehr dankbar. Die beiden haben die strategische Neuausrichtung entscheidend vorangetrieben. „Wir haben das Glück, auf 24 Kandidatinnen und Kandidaten mit großer Motivation und sehr guter Ausbildung bauen zu können“, ist der CSU-Vorsitzende überzeugt. "Füssen muss wieder agieren, nicht wie so oft aus der Not reagieren".

Angebot an alle

Ein Angebot zur Zusammenarbeit richtete Maximilian Eichstetter vor dem Hintergrund zahlreicher Baustellen – wie etwa dem reparaturbedürftigen BLZ, der Sanierung der Schulen oder der 17 noch nicht abgeschlossenen Bebauungspläne – an den gesamten Stadtrat. „Es muss ein Miteinander im Stadtrat geben!“ Dabei komme es auf alle Mitglieder des Stadtparlaments an, appellierte er. Stärker zusammenarbeiten wolle er im Falle eines Wahlerfolgs auch mit den Nachbarkommunen Füssens, kündigte er an. Aus diesem Grund seien auch die Vertreter der Forggensee-Anrainergemeinden zu den Veranstaltungen eingeladen worden. „Wir wollen ein Zeichen setzen, dass wir zusammen anpacken!“

Überzeugt von der Wahl Eichstetters zeigt sich auch sein Vorgänger als Ortsverbands-Vorsitzender, Peter Hartung. „Das ist der richtige Mann zur richtigen Zeit“, sagte der Stadtrat im Gespräch mit dem Kreisbote.

Kandidatinnen und Kandidaten der CSU:

Listenplatz 1

Maximilian Eichstetter

District Manager

Listenplatz 2

Andreas Eggensberger

Physiotherapeut

Listenplatz 3

Nicole Eikmeier

Bankbetriebswirtin

Listenplatz 4

Dr. Christoph Böhm

Gymnasiallehrer

Listenplatz 5

Melanie Matl

SPA Managerin

Listenplatz 6

Christoph Weisenbach

Immobilienkaufmann

Listenplatz 7

Dana Zacek

Gepr. Tourismusfachwirtin

Listenplatz 8

Richard Hartmann

Selbstständig

Listenplatz 9

Peter Hartung

Hotelier

Listenplatz 10

Jutta Ehlermann

Kriminalbeamtin a. D.

Listenplatz 11

Thomas Meiler

Polizeibeamter

Listenplatz 12

Barbara Henle

Erzieherin

Listenplatz 13

Andreas Harbich

Architekt

Listenplatz 14

Sebastian Schröder

KFZ-Mechatroniker

Listenplatz 15

Anna Venzl

Geschäftsführerin

Listenplatz 16

Simon Hartung

Betriebswirt

Listenplatz 17

Marie-Luise Prudlo-Mößlein

Kauffrau

Listenplatz 18

Christoph Egeter

Berufssoldat

Listenplatz 19

Birgit Schöll

Realschullehrerin

Listenplatz 20

Mark Gaida

Kaufmann

Listenplatz 21

Stephanie Kössel

Hotelfachfrau

Listenplatz 22

Cristopher Harss

Rechtsanwalt

Listenplatz 23

Melanie Höss

Einzelhandelskauffrau

Listenplatz 24

Markus Schmölz

Ingenieur

Alles aktuelle zur CSU Füssen finden Sie unter www.Fuessen2020.de oder www.CSU-Fuessen.de.

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