Gesunde Mischung aus Alt und Jung

Schwangauer CSU hat Nachhaltigkeit und Regionalität im Blick

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Treten für die CSU an: Martin Schweiger (v. l.), Stefan Rinke, Andreas Helmer, Michael Weisenbach, Domenico Di Genova, Margit Kiefer, Michael Gegler, Stephanie Müller, Tobias Heiserer, Christian Lax, Michael Schroll, Richard Müller und Jürgen Jentsch. Für den Schwangauer Gemeinderat kandidieren außerdem Annette Schönauer-Wacker, Florian Müller, Peter Helmer sowie Christoph Helmer.

Schwangau – Obwohl sogar Michael Weisenbach zugab, dass es „eigentlich ein Selbstläufer“ sei, dass die CSU bei der Kommunalwahl erneut zur stärksten Partei und ihr Bürgermeisterkandidat Stefan Rinke im Amt bestätigt werde, haben die Christsozialen jetzt ganz schön die Wahlwerbetrommel gerührt.

So stellten sie bei einem geselligen Weißwurstfrühstücks im Hotel „Das Schwanstein“ nicht nur ihre Gemeinderatskandidaten vor, sondern auch ihre Anwärter für den Kreistag und den Bürgermeisterposten. 

Bei Kaffee, dunklem Weißbier, Weißwürsten und Brezen kamen neben den 14 Bewerbern für ein politisches Amt nur etwa ebenso viele weitere Besucher zusammen, um sich über deren Motive und Ziele zur Gestaltung des öffentlichen Lebens in Schwangau zu informieren. 

Die Kandidaten gaben nacheinander bekannt, wofür sie sich in der kommenden Legislaturperiode einsetzen möchte beziehungsweise was ihnen besonders am Herzen liegt. 

Dabei befand Ortsvorsitzender Weisenbach ohnehin, dass man in den vergangenen „sechs Jahren gute Arbeit im Gemeinderat“ geleistet habe. Mit Blick auf die Zukunft erklärte nicht nur er, dass „die lokale Wertschöpfung wichtig“ sei, während beispielsweise Richard Müller kundtat, sich für die Förderung von Altbewährtem einsetzen zu wollen. 

Michael Gebler unterstrich unterdessen die Unterstützung von „Nachhaltigkeit und Regionalität“, wogegen Andreas Helmer vor allem „die Marke Schwangau vorbringen“ und Margit Kiefer sich allgemein „zum Wohl der Bürger“ engagieren wolle. 

Als eines seiner besonderen Anliegen bezeichnete Martin Schweiger „die Sicherstellung des Brandschutzes“ in Schwangau. 

Schulden abbauen

Michael Schroll, der gleichzeitig für den Gemeinderat sowie den Kreistag kandidiert, betonte anschließend wie wichtig der Schuldenabbau und der Einsatzes für Soziales sei. 

Jürgen Jentsch, der mit seinen 65 Jahren der älteste Bewerber der CSU ist, hob hervor, dass ihm unter anderem „Tourismus, Wirtschaft sowie ein gutes Miteinander“ besonders am Herzen lägen. Daneben teilte Domenico Di Genova, der mit 24 Jahren der jüngste Bewerber ist, mit, die „Heimat gestalten“ zu wollen.

Kreistagskandidatin Stephanie Müller appellierte schließlich daran, das „Geld zum großen Teil in der Region“ umzusetzen, bevor Bürgermeister Rinke versprach, weiter das „Wohl der Gemeinde im Auge“ zu haben, wenn er wieder gewählt werde, woran vermutlich niemand der Anwesenden zweifelte. 

Für sie hatte die Schwangauer CSU auch Flyer parat, auf denen sie ihre Absichten betitelte: „Verantwortungsvoll im Sozialen“, „Kompetent in Tourismus und Wirtschaft“, „Bodenständig für unsere Landwirtschaft“, „Vernünftig bei der Verkehrsplanung“, „Aktiv für bezahlbaren Wohnraum“, „Transparent in Finanzen und Verwaltung“ sowie „Nachhaltig für Natur und Umweltschutz“.

lex

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