Drei auf einen Streich

Bundespolizei stellt in Zug aus Tirol mehrere Straftaten fest

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Die von der Bundespolizei bei der Kontrolle sicher gestellten Drogen.

Pfronten - Am gestrigen Donnerstagmittag hat die Bundespolizei eigenen Angaben zufolge in einer Regionalbahn bei einer dreiköpfigen Reisegruppe ungültige und manipulierte Dokumente sowie Drogen gefunden und sichergestellt.

Eine Streife der Kemptener Bundespolizei unterzog laut Mitteilung in einer Regionalbahn aus Tirol drei Reisende einer Kontrolle. Dabei konnte ein 21-jähriger Afghane lediglich eine seit Neujahr abgelaufene deutsche Aufenthaltsgestattung vorweisen. 

Eine Serbin wies sich mit ihrem Reisepass aus. Ihren deutschen Aufenthaltstitel, den sie nachweislich besaß, habe die 24-Jährige in ihrer Wohnung in Baden-Württemberg vergessen. 

Bei der Überprüfung des Personalausweises eines 34-jährigen Deutschen stellten die Beamten dagegen fest, dass der Chip des Dokumentes herausgelöst worden war.

Die Bundespolizisten fanden bei der Durchsuchung im Reisegepäck des Afghanen eine kleine Packung mit Cannabis. 

Beim Abtasten des Deutschen entdeckten die Beamten ebenfalls zwei Drogenkügelchen mit THC. Die beiden Männer waren wegen Rauschgiftdelikten bereits polizeibekannt.

Die Bundespolizisten stellten die Betäubungsmittel, den manipulierten Personalausweis sowie die abgelaufene Aufenthaltsgestattung sicher und zeigten den Migranten aus Aghanistan wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und versuchter unerlaubter Einreise an. 

Der Deutsche, ein gebürtiger Schwarzwälder, erhielt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Beihilfe zur unerlaubten Einreise sowie Veränderns von amtlichen Ausweisen. 

Die wegen Eigentumsdelikten polizeibekannte Serbin muss sich ebenso wegen Beihilfe zur versuchten unerlaubten Einreise verantworten.

Die Bundespolizisten leiteten den Afghanen an das zuständige Ausländeramt weiter. Die Serbin und der Deutsche konnten auf freien Fuß entlassen werden.

kb

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