Weil sich zu wenig Betriebe beteiligen, sagt die Werbegemeinschaft Füssen die Aktion ab

Keine Herztaler in Füssen mehr

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Unser Archiv-Foto zeigt Werbegemeinschafts-Vorsitzender Alexander Mayerhofer (links) bei der Preisübergabe im Rahmen der Herztaler-Aktion auf dem Füssener Schrannenlplatz. Heuier wird es die Aktion nicht mehr geben.

Füssen – Beim Weihnachtseinkauf die heimischen Geschäfte unterstützen und dabei gleichzeitig auch Vereinen und wohltätigen Organisationen helfen.

Das war die Idee der Herztaler-Aktion der Werbegemeinschaft Füssen. Doch die wird dieses Jahr nicht stattfinden. Der Grund: Zu wenig Betriebe wollten sich heuer an der Aktion beteiligen. Wer in den vergangenen Jahren im Dezember in einem Herztaler-Betrieb einkaufte, konnte Herztaler sammeln und damit an einer Verlosung teilnehmen. Gleichzeitig unterstützte er damit Vereine und wohltätige Organisatoren. 

Um das Ganze finanzieren zu können, müssen sich mindestens 25 Betriebe beteiligen, erklärte Alexander Mayerhofer, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Füssen. Kommt dann noch ein Sponsor hinzu, „dann kann mans stemmen.“ Doch davon war die Werbegemeinschaft heuer weit entfernt. Trotz mehrmaliger Aufrufe und Erinnerungen meldeten sich nur 13 Betriebe an, so der Vorsitzende. „Das entspricht einer Kostenbeteiligung von 1300 Euro. Selbst wenn wir, wie von einem Betrieb angeboten, noch den Betrag für das Hauptsponsoring dazu erhalten hätten, sind wir letztendlich von den ca. 8000 Euro an Kosten weit entfernt.” 

Dazu kam, dass nur vier Sachpreise zur Verfügung gestellt wurden, so dass die Werbegemeinschaft weitere Preise hätte zukaufen müssen. „300.000 Euro Weihnachtsumsatz konnten wir mit den Herztalern letztes Jahr in Füssen halten, die nicht ins Internet abgewandert sind. Ein erfreuliches Ergebnis“, so Mayerhofer. „Umso mehr bedauern wir es, dass wir die Herztaler dieses Jahr aufgrund fehlender teilnehmender Betriebe nicht organisieren können.”

Jetzt gelte es abzufragen, warum sich in diesem Jahr nur so wenige Betriebe für die Aktion interessierten, um dann neue Ideen zu entwickeln, damit die Füssener auch künftig ihre Weihnachtsgeschenke in der Lechstadt besorgen. Heuer falle das allerdings flach. „So kurzfristig war nichts zu organisieren“, erklärte Mayerhofer.

kk

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