Kostspielige Entscheidungen

Teurer als geplant wurde der Gehweg am südlichen Ortsrand von Oy, der hier die Straße per Verkehrsinsel quert. Foto: Sprinkart

Der Gehweg Kurhaus-Hauptstraße am südlichen Ortsrand von Oy mit Überquerung der ehemaligen Bundesstraße und Insel hat insgesamt 105.000 Euro verschlungen, wie am Montag im Gemeinderat bekannt wurde. Das sind 40.000 Euro mehr als veranschlagt.

Allein 25.000 Euro fielen für die Entsorgung des abgetragenen, kontaminierten Teerbelages an, der überraschend zu Tage trat. Denn alle Beteiligten rechneten vorab mit dem Vorhandensein von weitaus unproblematischerem Asphalt. Die Gemeinderatsmitglieder genehmigen deshalb einstimmig die überplanmäßigen Ausgaben. Das Projekt „Dorferneuerung Haslach“ geht in die nächste Runde. Bei der Teilnehmerversammlung am 28. Februar soll der achtköpfige Vorstand aus den Reihen der Bürger gewählt werden. Da hierfür auch zwei gemeindliche Mitglieder benötigt werden, ernennt das Gremium einstimmig den gleichnamigen Bürgermeister und die im Ortsteil Haslach wohnende Gudrun Steiner als Stellvertreterin. Außerdem benötigt die Verwaltung zur Einreichung der Zuschuss-Unterlagen in Sachen Höllbachtobelbrücke noch einen Beschluss des Gemeinderates. Das Vorhaben wird auf 615.000 Euro veranschlagt. Die Verantwortlichen erhoffen sich eine Beteiligung der Regierung von Schwaben in Höhe von 315.000 Euro. Diese Angelegenheit segneten auch alle Gemeinderäte einstimmig ab. Albi Mayr regte an, die Mitarbeiter des Bauhofs für ihren außerplanmäßigen Einsatz in der vergangenen Woche gesondert zu loben. Wegen des starken Frostes waren drei Wasserrohrbrüche im Leitungsnetz schnellsten behoben worden.

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