"Trombacanto" gelingt ein eindrucksvolles Finale der sommerlichen Konzertreihe in St. Nikolaus

Harmonisch und ausdrucksstark

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Brillanter Dreiklang: Matthias Haslach (v. l.), Walter Dolak und Gertrud Hiemer-Haslach präsentieren in St. Nikolaus „Loblieder auf die Schöpfung“.

Pfronten – Ein prächtiges Finale hat jetzt das Ensemble „Trombacanto“ den etwa 90 Besuchern in der Kirche St. Nikolaus in Pfronten beim jüngsten Konzert der sommerlichen „Konzertzeit“ serviert.

Nachdem die Kirchenmusikerin Steffi Scheuchl das Publikum begrüßt hatte, drückten Gertrud Hiemer-Haslach, Matthias Haslach und Walter Dolak mit ihrem Programm „Loblieder auf die Schöpfung“ gut eine Stunde lang ihren „Jubel über die Schöpfung“ aus, so wie das Publikum mit einem langen Applaus sein Wohlgefallen gegenüber den Künstlern zeigte. 

Mit Werken aus dem 17., 18., 19. und 20. Jahrhundert spannten die Sopranistin Hiemer-Haslach sowie der Trompeter Haslach und der Organist Dolak einen weiten musikalischen Bogen. Dabei erwies das Trio Jeremiah Clarke mit einer D-Dur-Suite ebenso seine Reverenz, wie Georg Friedrich Händel mit dessen Stück „Flammende Rose, Zierde der Erde“ und Johann Georg Neruda. „Trombacanto“ präsentierte dessen „Trompetenkonzert in Es-Dur“. 

Aus dem Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn erklang außerdem „Nun beut die Flut das frische Grün“, bei dem Hiemer-Haslachs phasenweise engelsgleicher Gesang die Kirche in berührender Weise fest in seinen Bann schlug. Haydn stand aber auch bei einer bemerkenswerten Improvisation Dolaks mit passagenweise geradezu fanfarenhaften Klängen im Fokus. 

Demgegenüber bewiesen im Zusammenspiel mit Dolak sowohl die Sopranistin mit „Die Lotosblume“ von Robert Schumann als auch der Trompeter bei einer „Sinfonia“ von Johann Sebastian Bach, dass sie ihre Kunst einige Nuancen ruhiger genauso meisterhaft beherrschen. Harmonischer Auftritt Die Sängerin setzte dann einer weiteren Improvisation Dolaks, diesmal über Themen von Felix Mendelssohn-Bartholdy, sozusagen die Krone auf.

 Und in einem großen Finale unterstrichen schließlich John Rutters „All things bright and beautiful“ sowie „For the beauty of the earth“ nicht nur den Titel des Konzerts noch einmal ganz dick. Zeigte sich dabei doch auch sehr beeindruckend und ausdrucksstark die perfekte Harmonie des Trios.

lex

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