Füssen swingt, groovt und rockt

Klassik und Jazz treffen aufeinander - die Klazz-Brothers begeisterten zusammen mit Maria Markesini im Klosterhof. Foto: Berkmüller

Füssen – Jazz-Größen aus zehn Ländern aber auch überregionale Bands waren von Donnerstag bis Sonntag zu Gast in Füssen, um beim Jazz-Festival „Füssen goes Jazz“ ihrem Publikum einzuheizen. Zum dritten Mal hatte Füssen Tourismus und Marketing (FTM) das zunehmend beliebte Festival organisiert.

Dafür konnten sie die Grammy-Gewinner wie Take 6 aus Alabama/USA und den Echo-Nominierten Max Merseny für Füssen gewinnen. Auch gefragte Bands wie die Big Band Pfronten und die Gospels-n-Joy aus Landsberg am Lech waren dabei. Der Auftakt am Donnerstag gelang mit Mom Bee & Paulinho Freitas auf der MS Füssen, die auf dem Forggensee beim Riverboat Shuffle bis in den Sonnenuntergang hinein das Publikum unterhielten. 

Die nächsten Tage erschallten in der Altstadt den ganzen Tag über Klänge, die die große Breite des Jazz widerspiegeln, wie rockig interpretierte Klassiker und Big-Band -Sound. Bei gutem Wetter begeisterten im Sonnengarten des Hotel Sonne Jörg Seidel feat. Organic Trio und Morblus mit Justina Lee Brown. Im Klosterhof des ehemaligen Benediktinerklosters St. Mang verzauberte Maria Markesini mit den Klazz Brothers ihre Zuhörer. Daran anschließend - und später mit Markesini gemeinsam - traten Take 6 aus den USA auf und zeigten ihr Können im A-Capella-Gesang. 

Am Samstagabend dann zeigte sich, mit wie viel Engagement das Team von Tourismusdirektor Stefan Fredlmeier und FTM bei „Füssen goes Jazz“ dabei war: Das Gewitter während des Auftritts von „The TroubleShooters“ bedeutete zunächst den vorzeitigen Abbruch. Aber sowohl im Klosterhof als auch im Sonnengarten wurde umdisponiert. Als das Gewitter sich verzogen hatte und der Regen erträglich war, spielten Max Merseny mit Band und die Unterbiberger Hofmusik vor unerschrockenen Zuhörern, die trotz schlechtem Wetter der mitreißenden Musik lauschen wollten. 

Der abschließende Sonntag begann mit Gospels-n-Joy um Vollblutmusiker Charles B. Logan, der die Gelegenheit nutzte und in Verbindung mit den Songs für mehr Liebe, Gemeinschaft und persönliches Engagement warb. Viel Schwung mit Blues & Rock 'n' Roll brachten die Pfrontener auf die Bühne, bevor Big Daddy Wilson den Abend entspannt ausklingen ließ. ab

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