Aus Kur- wird Schlossbrauhaus

Biersommelière Katharina Helmer beim Anzapfen. Foto: privat

Mit einem offiziellen Fassanstich ist das neue Schlossbrauhaus Schwangau eröffnet worden. Im früheren Kurhaus feierten Vertreter aus der Lokalpolitik, der Schwangauer Vereine sowie aus Gastronomie und Handwerk gemeinsam mit der Familie Andreas Helmer den gelungenen Umbau und die Wiedereröffnung.

Knapp zwei Monate hatte es gedauert, damit aus dem Kurhaus Schwangau das Schlossbrauhaus werden konnte. In kurzen Worten beschrieb Andreas Helmer, Geschäftsführer und Braumeister des neuen Brauhauses, die Veränderungen im zwischen 1982 und 84 erbauten Haus. So soll das neue Brauhaus das Ausflugsziel in Schwangau bei jedem Wetter sein, ob im Bräustüberl oder dem Biergarten mit Blick auf die Königsschlösser. Dabei soll man nicht nur gutes Essen genießen können, sondern auch dem Braumeister beim Bierbrauen über die Schulter schauen und frische Bierspezialitäten genießen. Just jene Bierspezialitäten, im Brauhaus werden saisonal Festbiere sowie die Standartsorten Helles, Dunkles und Weißbier gebraut, durfte dann Bürgermeister Reinhold Sontheimer anstechen. Mit der Fassanstich sowie der Segnung des Hauses durch den Schwangauer Dekan Wolfgang Broedner wurde das Schlossbrauhaus, das schon im Dezember seine Pforten geöffnet hatte, nun ganz offiziell eröffnet. Neben den Handwerksfirmen, beim Umbau waren vor allem Firmen aus Schwangau und den benachbarten Orten beschäftigt gewesen, waren auch der Architekt Guntram Hoffmann sowie Johann Feil von der auf Gastronomieumbauten spezialisierten Fachfirma gekommen. Die Siegsdorfer Firma zeichnet verantwortlich für den Innenausbau des Brauhauses, wobei vor allem die beiden Braukessel im ehemaligen Café, heute das Bräustüberl, markanter Blickfang sind. Begeistert waren die geladenen Gäste, unter anderem auch der Ostallgäuer Landrat Johann Fleschhut, über das gastronomische Angebot. Auch die Resonanz der Gäste sei positiv, so Katharina Helmer, Schwester des Braumeisters und als Biersommelière im Schlossbrauhaus für den Gerstensaft mit verantwortlich. Neben den Details des Umbaus erfuhren die Gäste auch vom neuen Konzept, das die Familie Helmer mit dem Brauhaus verfolgt. Neben den Einrichtungen des Kurhauses, die beibehalten und auch fortgeführt werden sollen, gibt es nun auch einen Kinderbereich, mit der Microbowlinganlage wurde das Angebot der Freizeitmöglichkeiten erweitert.

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