Landkreis setzt auf Ökostrom

Auch das neue Landratsamt in Marktoberdorf wird ab diesem Jahr mit Ökostrom, der von Wasserkraftwerken erzeugt wird, betrieben. Foto: Archiv

Seit dem Jahreswechsel bezieht der Landkreis Ostallgäu den Strom für seine Gebäude und Einrichtungen vollständig aus erneuerbaren Energien. Zwar werden so zukünftig circa 620 Tonnen Kohlenstoffdioxid weniger ausgestoßen, allerdings kostet das den Steuerzahler rund 5400 Euro mehr pro Jahr.

Der Kreisausschuss will seine Vorbildfunktion erfüllen und hat Ende September im Interesse des Klimaschutzes beschlossen, alle Einrichtungen des Landkreises zum nächstmöglichen Zeitpunkt mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu versorgen. Da das Kommunale Bauamt, das für das Energie- und Gebäudemanagement zuständig ist, mit den regionalen Energieversorgern über die Verträge, die bis Ende 2013 laufen, erfolgreich verhandelt hat, konnten sie an den Beschluss angepasst werden. So werden die Gebäude des Landkreises nun ab Januar mit zertifizierten Ökostrom versorgt, den Wasserkraftwerke erzeugen. Der Landkreis verbraucht in seinen Gebäuden jährlich etwa 2,3 Millionen Kilowattstunden Strom, der bisher zu 47 Prozent aus umweltfreundlicher Gewinnung stammte. Die vollständige Umstellung auf Ökostrom sorgt nun dafür, dass rund 620 Tonnen Kohlenstoffdioxid weniger ausgestoßen werden. Das erhöht die Stromkosten allerdings auch um 1,2 Prozent pro Jahr.

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