Startschuss für die Modernisierung des Pfrontener Skizentrums fällt

Das Warten hat ein Ende

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Landrätin Maria Rita Zinnecker (5.v.r.), Bürgermeisterin Michaela Waldmann (8.v.r.) und Tourismusdirektor Jan Schubert (8.v.l.) mit Gemeinderäten und Vertretern von Skischule, Skiverein, beteiligten Firmen und Planungsbüros am Dienstag beim symbolischen Spatenstich.

Pfronten – Was viele schon nicht mehr für möglich gehalten haben, wird nun Wirklichkeit: Das Pfrontener Skizentrum wird für über vier Millionen Euro modernisiert. Am Dienstag erfolgte der offizielle Spatenstich für die Arbeiten.

Es könnte fast als Laune des Schicksals angesehen werden, so Pfrontens Bürgermeisterin Michaela Waldmann beim Spatenstich zur Erweiterung und Modernisierung des Skizentrums, dass nach der Vorstellung des neuen Tourismuskonzepts am Vorabend im Gemeinderat (siehe eigener Bericht auf Seite 2 dieser Ausgabe) am Tag darauf schon der erste Schritt in Richtung einer Umgestaltung von Pfronten erfolge.

„Wir werden eine enorm leistungsfähige Beschneiungsanlage bekommen, mit der es möglich sein wird, das gesamte Skigebiet am Breitenberg innerhalb von 72 Stunden künstlich so zu beschneien, dass Skibetrieb auch ohne vorhergegangenen Schneefall möglich sein wird“, freute sich Bürgermeisterin Waldmann. „Dies ist besonders wichtig in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr.“ 

Man müsse vor allem in dieser Zeit Skibetrieb ermöglichen, auch wenn dieser eingeschränkt auf Kunstschnee stattfinde. Mit dem neuen Projekt wende sich Pfronten hauptsächlich an Kinder und Anfänger im Skisport, erläuterte Waldmann weiter. „Wir sind und werden nie ein Skigebiet wie Österreich werden, aber wir können uns ganz bewusst auf eine Zielgruppe einstellen und deren Bedürfnisse erfüllen.“ 

Freude bei Zinnecker

Dies sahen auch die Gemeinderäte, die fast vollzählig erschienen waren, so. „Es ist schön zu sehen, wie unsere Beschlüsse nun Form und Gestalt annehmen“, so einer der Räte ergänzend. 

Zum Spatenstich war auch Landrätin Maria Rite Zinnecker (CSU) gekommen. „Wir haben das ganze Projekt im Landratsamt während der ganzen Planungsphase begleitet“, erklärte sie. „So ein Projekt lässt sich heute nur noch durchführen, wenn alle Behörden konstruktiv zusammenarbeiten“, freute sich die Landrätin. Sie wünschte der Gemeinde Pfronten viel Erfolg mit dem neuen Skizentrum. 

Doch wie geht es nun eigentlich nach dem Spatenstich weiter? Nach den bereits angelaufenen Hangsicherungsarbeiten bis hinauf zum Tiroler Stadl soll das neue Betriebsgebäude gebaut werden. Außerdem sind eine neue Kühlturmanlage, zwei Pumpstationen, eine neue Trafostation für Beschneiungsanlage und Flutlicht sowie ein Frisch- und Abwasseranschluss für den Tiroler Stadl geplant. Nach Abschluss der Bauarbeiten sollen dann alle Lifte am Fuße des Breitenbergs künstlich beschneibar sein.

rf

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