Lücke zwischen Nesselwang und Rückholz geschlossen

Mehr Sicherheit für Radler

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Auf zwei E-Bikes eröffnen Ostallgäus Landrätin Maria Rita Zinnecker und Nesselwangs Bürgermeister Franz Erhart den neuen Radweg an der Autobahnlücke bei Lachen.

Nesselwang – Eine Lücke ist nun geschlossen: Radfahrer, die von Nesselwang nach Rückholz fahren wollen, müssen sich nicht mehr die Straße an der Autobahnbrücke bei Lachen mit dem motorisierten Verkehr teilen, sondern können jetzt den neuen Radweg benutzen. 

Auf E-Bikes weihten diesen Ostallgäus Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) und Nesselwangs Bürgermeister Franz Erhart (CSU) nun ein. „Passenderweise“ bei Sonnenschein gab Landrätin Zinnecker nach eigenen Angaben diese „kleine, aber lang ersehnte Baumaßnahme“ zusammen mit Nesselwangs Bürgermeister Franz Erhart frei. Mit vor Ort und „wichtiger Partner des Bauvorhabens ist die Autobahndirektion mit Herrn Dr. Weller“, erklärte die Landrätin.

Bei der Eröffnung dabei waren auch die Polizei, Vertreter des Kreisausschusses und der Baufirma, um diese laut Zinnecker „massive Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer“ zu begutachten. Dafür musste die Baufirma eine ca. 200 Meter lange Betonleitwand mit Anpralldämpfer aufstellen, um einen Geh-und Radweg überhaupt bauen zu können.

Daneben musste sie auf der gegenüberliegenden Seite Schutzplanken auf eine Länge von ca. 300 Meter aufstellen.

Förderung durch Freistaat

Die Kosten dieses Projektes belaufen sich auf 297.712 Euro. Mit 145.000 Euro fördert der Freistaat Bayern (RvS) das Projekt. Damit beläuft sich der Anteil des Landkreises auf 83.056 Euro. Die restlichen Kosten von 69.656 Euro übernahm der Markt Nesselwang. Durch „die gute Zusammenarbeit von Autobahndirektion, Landkreis und Gemeinde“ sind endlich „die Wünsche vieler in Erfüllung gegangen“, bedankte sich Zinnecker. 

Durch diesen Lückenschluss werde die „Attraktivität des Fahrradwegenetzes im Landkreis“ erhöht, so die Landrätin. An ihren Dank schloss sich Bürgermeister Erhart an. Er würdigte die Fertigstellung des Projekts als etwas, „das man den Bürgern und Radfahrern vorzeigen kann“, da „Radfahren heutzutage was ganz was wichtiges ist“. Abschließend weihten Landrätin und Bürgermeister den neuen Radweg ein, in dem sie auf zwei E-Bikes des Landkreises stiegen und den Weg hin und wieder zurück radelten. 

mg

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