Verdacht auf Noro-Virus bestätigt

Jugendherberge kann Betrieb wieder aufnehmen

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Über 20 Kinder mussten am Wochenende wegen einer Noro-Infektion behandelt werden.

Füssen/Marktoberdorf - Das Landratsamt hat jetzt die Bestätigung, dass die Erkrankungen in einer Jugendfeuerwehrgruppe auf sogenannte Noroviren zurückzuführen sind. Das teilte die Behörde gestern Abend mit.

Während von Freitag auf Samstag 25 von 45 Teilnehmern der Sommerfahrt einer Jugendfeuerwehr aus Norderstedt erkrankten und Symptome wie Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen zeigten, kam es bis zum Montag nur noch zu einem weiteren Erkrankungsfall, der in der Klinik Reutte behandelt wurde. Auch dieser Jugendliche konnte am Montag entlassen werden und mit der gesamten Reisegruppe den Heimweg antreten.

Noch am Montag erfolgte eine Desinfektion der Jugendherberge durch eine Fachfirma nach den Vorgaben des Gesundheitsamts. Anschließend konnte die Jugendherberge wieder Gäste aufnehmen.

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Ursache für die Infektion in der Jugendherberge zu finden war. Da der Norovirus sehr ansteckend ist und auch durch Handkontakt mit kontaminierten Flächen übertragen werden kann, wird es wohl nicht mehr endgültig feststellbar sein, wie es zu der Erkrankungswelle kam.

Dass es sich, wie von Gesundheitsamt und den behandelnden Ärzten aufgrund der Symptome und des Verlaufs schon zu Beginn vermutet, um den sog. Norovirus handelte, konnte durch die am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit untersuchten Proben jetzt auch im Labor bestätigt werden.

kb

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