Grenzkontrolle auf der A7

Lappen weg: Zweimal versuchen Betrunkene einzureisen

Polizeikontrolle
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Symbolfoto

Füssen/A7 – Eigentlich hätten die beiden Männer damit rechnen müssen, bei der Einreise nach Deutschland am Grenztunnel Füssen kontrolliert zu werden. Und bei einem Alkoholpegel von rund zwei, bzw. etwa 1,5 Promille, wird es schwer, den Rausch zu überspielen. So berichtet die Polizei nun von den beiden missglückten Grenzübertritten am vergangenen Wochenende.

Am Samstagmorgen kam ein 59-jähriger mit seinem Pkw auf der A7 beim Grenztunnel zur Einreise. Die kontrollierenden Beamten der Bundespolizei stellten bei dem Mann Alkoholgeruch fest und verständigten daraufhin die Verkehrspolizei Kempten als örtliche zuständige Dienststelle.

Die Streife führte einen Atemalkoholtest durch, der einen Wert von knapp zwei Promille ergab. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und stellten den Führerschein sicher. Bei der Überprüfung des Wagens stellten die Polizisten außerdem einen augenscheinlich frischen Unfallschaden fest, zu dem der Fahrzeugführer keine plausiblen Angaben machen konnte. Die österreichische Polizei wurde entsprechend informiert.

Am Sonntagmorgen kam dann ein 43-Jähriger mit seinem Auto auf der A7 zur Einreise. Diesmal ergab der Test einen Wert von deutlich über 1,5 Promille. Die Beamten unterbanden auch hier die Weiterfahrt.

Der Mann hatte außerdem einen „alten“ Führerschein dabei, den er eigentlich nicht mehr hätte haben dürfen, da er bereits im Besitz eines „neuen“ Kartenführerschein ist. Letzteren hatte der Mann allerdings nicht dabei. Der alte Führerschein wurde einbehalten.

kb

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