42-Jähriger kommt ums Leben

Mindestens ein Toter bei Lawinenabgang

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Ein Großaufgebot an Einsatzkräften versammelt sich am Samstagnachmittag am Hotel Ammerwald, um die Lawinenopfer zu bergen.
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Ein Großaufgebot an Einsatzkräften versammelt sich am Samstagnachmittag am Hotel Ammerwald, um die Lawinenopfer zu bergen.
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Ein Großaufgebot an Einsatzkräften versammelt sich am Samstagnachmittag am Hotel Ammerwald, um die Lawinenopfer zu bergen.
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Ein Großaufgebot an Einsatzkräften versammelt sich am Samstagnachmittag am Hotel Ammerwald, um die Lawinenopfer zu bergen.
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Ein Großaufgebot an Einsatzkräften versammelt sich am Samstagnachmittag am Hotel Ammerwald, um die Lawinenopfer zu bergen.
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Ein Großaufgebot an Einsatzkräften versammelt sich am Samstagnachmittag am Hotel Ammerwald, um die Lawinenopfer zu bergen.
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Ein Großaufgebot an Einsatzkräften versammelt sich am Samstagnachmittag am Hotel Ammerwald, um die Lawinenopfer zu bergen.
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Ein Großaufgebot an Einsatzkräften versammelt sich am Samstagnachmittag am Hotel Ammerwald, um die Lawinenopfer zu bergen.

Schwangau – Bei einem Lawinenabgang unterhalb der Schäfferblasse ist am Samstagmittag mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Nach einem weiteren Vermissten wurde laut Polizei am Montag noch gesucht.

Nach Angaben der zuständigen Füssener Polizei war die Lawine am Samstagmittag unterhalb der Schäferblasse in den Ammergauer Alpen in südliche Richtung abgegangen. Auf dem Weg teilte sie sich demnach in drei Arme, wovon einer mehrere Skitourengeher erfasste und mitriss. 

Dank sofort eingeleiteter Such- und Rettungsmaßnahmen mit über 70 Rettungskräften konnten mehrere Personen unverletzt gerettet werden. Ein 37-Jähriger aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen musste mit schweren Verletzungen gerettet werden. Ein 42-Jähriger aus dem Landkreis Cham wurde tot geborgen. 

Ein 43-Jähriger aus demselben Kreis galt bis Montagmittag noch immer als vermisst. Die wegen hoher Lawinengefahr und einbrechender Dunkelheit am Samstag- und Sonntagabend vorübergehend ausgesetzte Suche wurde am Sonntag und Montag fortgesetzt. Dabei bestand weiterhin eine hohe Lawinengfahr. 

Am Montag sollte der Sucheinsatz am Lawinenkegel, also außerhalb des unmittelbaren Gefahrenbereichs, fortgeführt werden. Mittels eines Mini-Schreitbaggers sollten behutsam Bereiche abgetragen werden, die bereits zuvor sondiert wurden. Eine Fortsetzung der Suche im Bereich der Lawinenbahn war bis Redaktionsschluss nicht vorgesehen. 

Acht Alpinbergführer der Polizeipräsidien Schwaben Süd/West und Oberbayern Süd suchten mittels Suchgeräten, Lawinen- und Dampfsonden, Ortungsgeräten für Handysignale und einem Hund im Lawinen- und Gefahrenbereich.

 „Die Einsatzbewältigung wegen des tragischen Lawinenabgangs an diesem Wochenende lief über Ländergrenzen hinweg einwandfrei. Angetrieben vom Willen den Vermissten zu finden, begaben sie sich trotz der hohen Eigengefahr in das Suchgebiet“, erklärte Edmund Martin, Leiter der PI Füssen. „Im Suchgebiet waren die Schneehöhen teils meterhoch und der Schnee sehr dicht komprimiert, was die Suche erschwerte“, ergänzte der Einsatzleiter.

 Neben den Alpinen Einsatzgruppen der Polizei waren auch zwei Polizeihubschrauber aus Bayern und Tirol sowie die Bergwacht im Einsatz. Darüber hinaus war das THW Memmingen mit einer Drohne im Einsatz vor Ort.

kb

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