Neues Domizil für Lechbrucker Wehr

Neues Lechbrucker Feuerwehrhaus soll auf dem Gelände des Bauhofs gebaut werden

Das Gelände des Bauhofs/Wertstoffhofs der Gemeinde Lechbruck
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Der Bauhof in Lechbruck soll dem neuen Feuerwehrhaus weichen. Das hat jetzt der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Lechbruck – „Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah,“ waren die einleitenden Worte von Bürgermeister Werner Moll (FW), als es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats um den Standort für das neue Feuerwehrhaus ging. Dieses soll nun auf dem Gelände des bisherigen gemeindeeigenen Bauhofs/Wertstoffhofes gebaut werden. „Dieser Platz hat viele Vorteile!“, betonte Moll. Die Ratsmitglieder waren gleicher Meinung und sprachen sich einstimmig für den Vorschlag der Verwaltung aus.

„Was mir sehr wichtig ist, wir können ob der doch zentralen Lage die notwendigen Einsatzzeiten gewährleisten und wir nehmen Verkehr aus der belasteten Lechwiesenstraße!“, erläuterte der Rathauschef den anwesenden Gemeinderäten. Ferner fallen für die Gemeinde die Grunderwerbskosten weg. Zu den weiteren Vorteilen des Standortes zählt laut Moll auch, dass im neuen Feuerwehrdomizil auch ein Waschplatz für die Einsatzfahrzeuge geplant sei. „Den könnten wir dann auch für die Fahrzeuge unseres Bauhofes nutzen“, freute er sich. „Und wir hätten noch zusätzliche Lagerplätze für die Feuerwehr in der bisherigen Wertstoffhof-Halle.“

Drei Alternativen

Auch der 1. und der 2. Kommandant der Lechbrucker Wehr sowie Kreisbrandinspektor Markus Barnsteiner seien vom neuen Platz für das Feuerwehrhaus begeistert und begrüßen den Standort. Ein vom Bürgermeister mit der Firma Plansee geführtes Gespräch im Vorfeld habe außerdem ergeben, dass es keine sicherheitsrechtlichen Bedenken gebe und der Standort in unmittelbarer Nachbarschaft willkommen sei. Laut Landratsamt Ostallgäu dürften Wertstoffhof und Feuerwehrhaus sogar auf einem Gelände stehen. Bürgermeister Moll lehnt dies allerdings ab. Wie er bestätigt, habe die Gemeinde aber drei alternative Standorte für den Wertstoffhof.

Weitreichende Förderungen für Schlauchreinigungsanlage

Für das Feuerwehrhaus gibt es laut den Ausführungen des Gemeindeoberhauptes neben den festgesetzten Förderungen von Freistaat und Landkreis weitreichende Förderungen für eine Schlauchreinigungsanlage. Momentan werden die Schläuche von Lechbruck und den umliegenden Gemeinden nach Füssen zum Waschen gefahren. Wie einige Gemeinden bereits signalisiert haben, würden sie sich an den Kosten beteiligen, um sich künftig die Fahrten nach Füssen zu sparen.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Ausschreibung der Architekturleistungen für den Neubau eines Feuerwehrhauses auf dem Gelände des bisherigen Bauhofes. Der Wertstoffhof wird an einen anderen Standort verlegt.

sz

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