Vertrag für Internet-Ausbau unterzeichnet

Schnelles Internet für Lechbruck

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Ralf Niepel, Regionalmanager Telekom Deutschland GmbH, (v.l.), Lechbrucks Bürgermeister Helmut Angl und Thilo Kurtz, Telekom Deutschland, Technik, unterzeichnen die Verträge für den Internetausbau in Lechbruck.

Lechbruck – Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in Lechbruck gewonnen. Rund 920 Haushalte in Lechbruck können nach dem Netzausbau mit hoher Geschwindigkeit im Netz surfen, wie die Telekom bekannt gibt. 

Den Vertrag zum Netzausbau haben jetzt die Gemeinde und die Telekom unterschrieben.Die Telekom wird nach eigenen Angaben während des Ausbaus unter anderem rund 20 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und zwölf Multifunktionsgehäuse neu aufstellen und mit neuer Technik ausstatten. „Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So ermöglichen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern in kurzer Zeit den begehrten Zugang zum schnellen Internet“, sagte der Lechbrucker Bürgermeister Helmut Angl. „Für Arbeitnehmer mit HomeOffice, Selbstständige und unsere Unternehmen bringt höheres Tempo enorme Vorteile. Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortvorteil, der sich auch positiv auf den Wert einer Immobilie auswirkt.“ 

Ralf Niepel, Kommunaler Ansprechpartner der Telekom für den Netzausbau in Oberbayern sagte dazu: „Wir danken der Gemeinde Lechbruck für das entgegengebrachte Vertrauen und werden das Projekt zügig umsetzen.” Die Telekom freue sich, dass sie mit ihrem Konzept den Wünschen der Gemeinde am nächsten gekommen sei. „Wir werden beim Ausbau neueste Internet-Technik verwenden und Lechbruck damit zukunftssicher machen.“ 

Feinplanung beginnt 

Die Telekom steigt nach eigenen Angaben nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Parallel wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse nutzen. 

Um schnelle Anschlüsse für alle Haushalte im Erschließungsgebiet in kurzer Zeit und in hoher Qualität anbieten zu können, verlegt die Telekom Glasfaserkabel bis an die Verteilerkästen am Straßenrand. Die Verteilerkästen werden laut dem Telekommunikationsanbieter mit intelligenter Technik ausgestattet und zu sogenannten Multifunktionsgehäusen (MFG), zu „Minivermittlungsstellen“. Das Herzstück ist der MSAN (Multi Service Acces Note). Er nimmt die Datenpakete aus dem Glasfaser entgegen und verteilt sie auf die Kupferkabel der Kundenanschlüsse und umgekehrt. 

In der Regel werden in Lechbruck Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s an den Anschlüssen zur Verfügung stehen, so die Telekom. Wegen ihrer vereinzelten Lage im Gemeindegebiet und der damit verbundenen technischen Anforderungen wurden für einige Gebäuden in Lechbruck im Rahmen des Ausbaukonzepts eine Sonderlösung vereinbart. Hier endet das Glasfaserkabel nicht im MFG am Straßenrand, sondern hier wird die Glasfaser bis in die Häuser gezogen. 

Damit das möglich ist, müssen die Hauseigentümer eine Einverständniserklärung unterschreiben, erklärt der Telekommunikationsanbieter. Die Eigentümer werden von der Telekom direkt kontaktiert, sobald die Gemeinde die notwendigen Kontaktdaten weitergegeben hat. 

Registrierung möglich 

Bereits jetzt können sich Interessierte im Internet aufwww.telekom.de/schneller für die neuen Anschlüsse registrieren. Denn Bürgerinnen und Bürger, die das schnellere Internet nutzen wollen, müssen laut Telekom neue Verträge abschließen oder bereits bestehende anpassen. 

kb

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