Eltern mit Ratschlägen helfen

Leiterin des Familienstützpunktes bildet sich zur Elternbegleiterin weiter

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Mit einem Blumenstrauß als kleines Dankeschön für ihr Engagement gratuliert AWO-Vorsitzende Brigitte Protschka (links) der Leiterin des Füssener Familienstützpunktes in der Spitalgasse, Klara Müller.

Füssen – Ein „offenes Ohr“ für ihre Fragen finden Eltern bei Klara Müller, der Leiterin des Familienstützpunktes im AWO FamilienForum in Füssen. Anregungen und professionelle Instrumente für diese Gespräche holte sie sich nun bei einer Qualifizierungsmaßnahme zur „Elternbegleiterin“.

en Ostallgäuer Familienstützpunkten für ihre Tätigkeit fit zu machen und ihnen Tipps für die berufliche Praxis an die Hand zu geben, bot ihnen der Landkreis Ostallgäu die Teilnahme an der Qualifizierung zur „Elternbegleiterin“ an. AWO Ortsvereinsvorsitzende Brigitte Protschka konnte Klara Müller nun zum Abschluss dieser Qualifizierungsmaßnahme gratulieren. „Um Familien zu unterstützen und gut beraten zu können, brauchen wir gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiterinnen“, beschreibt sie ein Anliegen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und bedankt sich gleichzeitig bei der Familienbildungsstelle des Landratsamtes Ostallgäu für das Angebot zur Weiterqualifizierung im Rahmen des Bundesprogramms „Elternchance II – Familien früh für Bildung gewinnen“. 

Finanziell gefördert wird dieses über den Europäischen Sozialfonds (ESF). Auf dem Programm standen die Module „Bildung im Kindesalter“, „Fallverstehen und Elternbegleitung“ und „Familie: Partnerschaftlichkeit und Wohlergehen“. „Neben vielen Tipps und Anregungen für die praktische Arbeit war der Austausch mit anderen Mitarbeiterinnen von Familienstützpunkten und sozialen Einrichtungen sehr wertvoll“, berichtete Klara Müller. 

Als Ansprechpartnerin steht sie Eltern in Füssen für viele Fragen zur Verfügung. Dabei ist es oft wichtig, Eltern über spezielle Beratungsstellen zu informieren oder sie an Facheinrichtungen weiterzuleiten, denn die Familienstützpunkte erfüllen gewissermaßen eine Lotsenfunktion. 

Netzwerkarbeit ist eine Kernaufgabe. „Manchmal helfen einfache Ratschläge oder auch die Kontaktvermittlung zu anderen Eltern. Aber immer wieder ist auch der Rat von Experten gefragt“, sagte Klara Müller als pädagogische Fachkraft. Dann suche sie gemeinsam mit den Eltern nach der passenden Anlaufstelle.

kb

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