Gymnasiasten untersuchen Schmetterlingsfauna am Galgenbichl

Unvergessliches Erlebnis

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Die beteiligten Schüler mit Dr. Martin Eiblmaier und den beiden Biologielehrerinnen Anja Dotzauer (3.v.r.) und Sarah Braunmiller (2.v.r.).

Füssen – Seit Monaten untersuchen Schülerinnen und Schüler der 8c und 10b des Gymnasiums gemeinsam mit dem Biologielehrer Dr. Martin Eiblmaier die Schmetterlingsfauna am Galgenbichl in der Nähe des Gymnasiums.

Höhepunkt zum Abschluss des Projekts war nun ein Lichtfang von Nachtfaltern. Im Beisein von Schulleiter Anton Wiedemann und den beiden Biologielehrerinnen Anja Dotzauer und Sarah Braunmiller bauten fünf Schüler der 8c spät am Abend eine Apparatur auf, die Nachtfalter mit einer Leuchtstoffröhre anlockt. 

Die Tiere setzten sich in der Folge auf den angestrahlten weißen Stoff und konnten beobachtet werden. Bis Mitternacht wurden außerdem einige Individuen nicht bedrohter Arten im Biologiesaal von den Mädchen und Jungen bestimmt. 

Neben verschiedenen „Eulen“, „Spinnern“ und „Spannern“ – tatsächlich heißen viele Nachtfalter so – wurde so der „rotviolette Zimtbär“ (ebenfalls sein tatsächlicher Name) identifiziert. Die Schüler waren sich einig, dass diese Biologiestunde zu einem Zeitpunkt, in der andere schon längst träumen, ein unvergessliches Erlebnis war. Alle Tiere wurden im Anschluss unversehrt wieder frei gelassen.

Schüler wenden wissenschaftliche Methoden an

Bereits seit mehreren Monaten untersuchen die Mädchen und Jungen die Schmetterlinge auf dem Galgenbichl. Dabei wenden sie eine vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Halle/Saale etablierte wissenschaftliche Methode zur Erfassung der Insekten an. Im Vorfeld des Projekts wurde natürlich bei der Regierung von Schwaben eine Genehmigung eingeholt.

kb

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