Als zweite Präsidentin führt Wälzholz die Füssener Lions an und setzt auf Kontinuität

Wälzholz löst Brinkmann ab

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Der bisherige Lions-Präsident Dietmar Brinkmann übergibt sein Amt an seine Stellvertreterin Christine Wälzholz.

Füssen/Roßhaupten – Christine Wälzholz aus Hohenschwangau ist die neue Präsidentin des Lions Club Füssen. Sie hat das Amt von Dietmar Brinkmann aus Trauchgau übernommen, der es turnusgemäß an seine bisherige Stellvertreterin abgab.

„Ich habe mein Lionsjahr mit viel Freude erlebt,“ meinte Brinkmann bei der Amtsübergabe im Hotel Kaufmann in Roßhaupten, „weil die Mitarbeit vieler Clubfreunde vorbildlich war.“ Seine Nachfolgerin Christine Wälzholz ist Mitarbeiterin für Personalentwicklung beim Mittelständler „ept“ in Peiting. Wälzholz ist erst die zweite Frau an der Spitze des Lions Clubs Füssen. 

Sie war auch die zweite Frau, die in dem Service Club aufgenommen wurde, nachdem sich der Club vor einigen Jahren allgemein für die Mitgliedschaft von Frauen geöffnet hatte. Inzwischen wirken fünf Damen tatkräftig im Club mit. Möglich ist in der Lionsbewegung auch die Gründung reiner Frauenclubs. 

Christine Wälzholz setzt für ihr Jahr als Lions-Präsidentin auf Kontinuität. „Wir möchten gemeinsam die Arbeit der vergangenen Jahre mit Energie und Tatkraft fortsetzen und freuen uns, wenn die Bürgerinnen und Bürger aus Füssen und Umgebung uns dabei weiterhin so fantastisch unterstützen wie in den letzten Jahren“, meinte die neu gewählte Lions Präsidentin. 

Denn ohne Unterstützung der Bevölkerung seien viele Projekte so nicht möglich. In diesem Jahr soll auch wieder das Kinderförderprojekt KiGa-Tiger im Herbst in den örtlichen Kindergärten realisiert und ein Seniorennachmittag im Oktober organisiert werden. 

Der November und der Dezember stehen für Wälzholz und ihren Club im Zeichen des Füssener Lions-Adventskalenders. Im Frühjahr wird das schon traditionelle Schafkopfturnier und im Sommer wieder das Beachvolleyballturnier stattfinden. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen gemeinnützigen Projekten und Ideen, die wir nicht zuletzt dank der großen Akzeptanz des Adventskalenders in der Bevölkerung unterstützen können“, freut sich Wälzholz. Anregungen und Wünsche sind stets willkommen. 

„Dabei bevorzugen wir meist solche Projekte, bei denen der Förderzweck uns überzeugt, die Realisierbarkeit gesichert ist und die einen überschaubaren und leistbaren Rahmen einhalten.“ Einen Schwerpunkt möchte Wälzholz in ihrem Jahr in der Jugendarbeit und der Seniorenhilfe setzen.

kb

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