Feierliche Enthüllung

Aus der Sicht eines Adlers

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Lions-Präsident Wolfgang Fischer (rechts), Bürgermeister Paul Iacob und Governor Dr. Claudia Spieß-Kiefer vor dem enthüllten Drei-D-Altstadtmodell in Füssen.
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Lions-Präsident Wolfgang Fischer (rechts), Bürgermeister Paul Iacob und Governor Dr. Claudia Spieß-Kiefer vor dem enthüllten Drei-D-Altstadtmodell in Füssen.
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Lions-Präsident Wolfgang Fischer (rechts), Bürgermeister Paul Iacob und Governor Dr. Claudia Spieß-Kiefer vor dem enthüllten Drei-D-Altstadtmodell in Füssen.
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Lions-Präsident Wolfgang Fischer (rechts), Bürgermeister Paul Iacob und Governor Dr. Claudia Spieß-Kiefer vor dem enthüllten Drei-D-Altstadtmodell in Füssen.
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Lions-Präsident Wolfgang Fischer (rechts), Bürgermeister Paul Iacob und Governor Dr. Claudia Spieß-Kiefer vor dem enthüllten Drei-D-Altstadtmodell in Füssen.
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Lions-Präsident Wolfgang Fischer (rechts), Bürgermeister Paul Iacob und Governor Dr. Claudia Spieß-Kiefer vor dem enthüllten Drei-D-Altstadtmodell in Füssen.
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Lions-Präsident Wolfgang Fischer (rechts), Bürgermeister Paul Iacob und Governor Dr. Claudia Spieß-Kiefer vor dem enthüllten Drei-D-Altstadtmodell in Füssen.

Füssen – Künstlerisch gestaltete Objekte für den öffentlichen Raum provozieren häufig heiße Diskussionen, in denen Für und Wider aufeinander stoßen.

Auf das Drei-D-Modell „Altstadt Füssen“ im Maßstab 1:500, das am frühen Donnerstagabend enthüllt wurde, trifft das jedoch nicht zu. Als Sponsor haben die Füssener Lions dafür nicht nur die Idee geliefert, sondern auch knapp 20.000 Euro in die Hand genommen. 

Das Mini-Bronzemodell des Künstlers Nils Hoy ist beim Magnusbrunnen in der Fußgängerzone in Augenschein zu nehmen – und wird sicher auch in Zukunft große Bewunderung ernten. 

Besonderer Dank galt in der Feierstunde vor Ort und später im Klosterhof namentlich Clubmitglied Brigitte Fischer. „Mit dem gegossene Bronzemodell, das auf Sockel von 75 Zentimetern Höhe steht, wird unsere schöne Altstadt aus einer Perspektive sichtbar gemacht, die der Sicht eines Adlers entspricht“, betonte Wolfgang Fischer als ihr Ehemann und amtierender Präsident des Lions-Clubs Füssen bei seiner Begrüßung der Zuhörer.

Zahlreiche Ehrengäste waren der Einladung gefolgt, auch Bürgerinnen und Bürgern und ebenfalls neugierig gewordene Füssener Gäste, die als Passanten durch die Reichenstraße bummelten. Der mit dem Modell beauftragte Künstler heißt Nils Hoy. 

Er stammt aus dem Erzgebirge und ist in erster Linie als Vermessungsingenieur tätig. „Um meinen Auftrag mittels Computer und Drei-D-Drucker beginnen zu können, musste ich die entsprechenden Zahlen zu den Gebäuden in Fleißarbeit sammeln“, erläuterte Hoy. 

Sein erster Schritt war die Sammlung von Daten. Abgeschlossen wurde der Auftrag in einer spezialisierten Gießerei. 

Füssen "begreifbar"

Nach der vom Stadtrats-Bläser-Quartett umrahmten Enthüllung wurde das kleine Modell schnell umlagert. Füssen in seinem schönen Stadtkern nicht zuletzt für Menschen mit einer Sehbehinderung sinnlich „begreifbar“ zum machen, ist hier gut gelungen.

Dies unterstrich als Gast Dr. Claudia Spieß-Kiefer. Als Governor der Lions International Bayern-Süd blickte sie zurück auf die 100-jährige Geschichte des Clubs, der sich Dienen auf ihre Fahnen schreibt. Modellbauer Hoy hatte die „Schönheit der Altstadt“ im Rahmen seiner Erläuterungen voller Begeisterung gelobt. 

Diese Blumen für Füssen gab der Rathauschef etwas später zurück. Wie Bürgermeister Paul Iacob (SPD) sagte, sei der Künstler für das gelungene Werk zu loben, „das sicher eine lange Zukunft haben wird“. Die „wunderschöne Stadt Füssen“ sei durch dieses Geburtstagsgeschenk des Lions-Clubs „noch schöner“ geworden. Wie Stadtrat Magnus Peresson (UBL), Vorsitzender des Vereins „Alt Füssen“, im Gespräch mit dem Kreisbote unterstrich, gefalle ihm das Modell „sehr gut“. Mit Blick in die Zukunft meinte er: „Was in der Stadt passieren wird, lässt sich durch dieses Modell vergleichen.“ 

Architekturmodellbauer Hoy hatte darum gebeten, ihm mögliche Fehler wie künstlerische Freiheit zu verzeihen. Vorm Modell konnte aber nicht nur Peresson feststellen: „Mein Haus stimmt!“

Chris Friedrich

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