Prächtige Stimmung beim Starkbierabend im Schützenhaus Roßmoos

Salvator und viel Gaudi in Weißensee

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Christian Schneider (links) beweist, von Stefan Köpf assistiert, beim Anstechen des 30-Liter-Fasses „Salvator“ sein Geschick.

Füssen – Es dauerte etwa eineinhalb Stunden, da waren die 30 Liter „Salvator“-Starkbier aus dem Holzfass, das Christian Schneider mit zwei sicheren Schlägen angezapft hatte, weg.

Die Liebhaber des trüben und süßlichen Gerstensafts beim jüngsten Starkbierabend der Musikkapelle Weißensee, der jetzt im Schützenhaus in Roßmoos über die Bühne ging, mussten deswegen anschließend mit Bier aus der Flasche vorliebnehmen. 

Das tat der lockeren Stimmung unter den ungefähr 80 Besuchern im Saal jedoch keinen Abbruch. Immerhin feierten die Gäste noch bis spät in die Nacht hinein zu den schwungvollen Klängen der Musikkapelle.

Neben dem gehaltvollen Bier sorgten dabei auch der erste Vorsitzende der Musikkapelle, Stefan Köpf, als launiger Moderator des Abends, sowie ein Gaudiwettbewerb für viel gute Laune an den Tischen. So mussten die zehn Zweierteams, die Navina Haas und Ann-Cathrin Hartenstein vorher aus den Reihen des Publikums „angeheuert“ hatten, bei einem Spiel sowohl auf einem Fahrrad in puncto Balance als auch beim „Wasserschleppen“ in Bezug auf Schnelligkeit ihr Geschick beweisen. 

Nach einigen Ausscheidungsduellen präsentierte sich dabei die Mannschaft mit dem vielsagenden Namen „Stützrädla“ am cleversten, indem sie am Ende Teams wie zum Beispiel „Tang & BH“, „Opa & Oma“, „Grillfleisch“ und „Desaster & Anhang“ das Nachsehen gab. 

Den Teilnehmern des Gaudiwettbewerbs mit ihren Versuchen, am besten über die Runden zu kommen, ähnlich, hatte zwischendurch auch Magnus Böck die Lacher auf seiner Seite. Nahm er doch beim „Derbleckn“ vor allem dann kaum ein Blatt vor den Mund, wenn er beispielsweise über die „nach nur einem halben Jahr“ neu formierte Bundesregierung beziehungsweise den ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer spöttisch vom Leder zog. Er erklärte unter anderem: „Jedem das Seine und mir am allermeisten.“ 

Dank an Wolfgang Köpf 

Auf jüngere Entwicklungen in Weißensee und das dortige Strandbad bzw. dessen umstrittene Sanierung nahm er dagegen vergleichsweise milde Bezug. So stellte er etwa lediglich neutral klingend fest, dass man in Weißensee „gegen einen Neubau auf einer bestimmten Wiese“ sei. Zum Schluss würdigte er den kürzlich verstorbenen Wolfgang Köpf ganz besonders, indem er sagte: „Wolfgang, danke!“

lex

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