Von Maibaumklau bis Hochzeitsfloß

Die Premer nahmen die Lechbrucker Geschehnisse des vergangenen Jahres aufs Korn: Wenn der Rathauschef dabei steht, kommen die Maler auch gut weiter. Fotos: gau

Diesmal stand er immerhin schon im Häuschen, der Nepomuk. Aber auch nur, weil die Premer ihn mitgebracht hatten aus Anlass des diesjährigen Faschingsumzugs, der diesmal von Prem nach Lechbruck ging und bei dem die Premer das vergangene Jahr in Lechbruck Revue passieren ließen.

Die Adonisse im Eisstadion und der Ausflug des ERC, ein Hochzeitsfloß und die Dauerbaustelle am Rathaus, das waren einige der Themen, an die sich der eine oder andere vielleicht noch erinnert. Und die der Lechbrucker Rathauschef nochmals, auf die lustige Tour, serviert bekam. So hatten die Premer einen Vorschlag für die Verkehrssituation dabei, die auf der Flößerstraße: eine tragbare Querungshilfe nebst Ampel würde Helmut Angl die Last abnehmen, den optimalen Standort zu finden. Vielleicht ließe sich auch endlich ein Termin fürs Brückenfest finden, um auch die Nepomukfigur aufzustellen. Wenn, ja wenn Helmut Angl wieder Kirchensteuer zahlte und Petrus dann Sonne statt Regen schickte. Heiter ging es beim heurigen Faschingsumzug durch Lechbruck und Prem schon zu, die Sonne lachte und gut gelaunte Menschen empfingen die Maskerer aus den Nachbarorten. Da störte es auch nicht, dass die Premer nochmals klar stellten wer die Macht am Lech ist. So wie sie es schon vor neun Monaten getan hatte, als sie den Lechbruckern, ihren Maibaum zurückgaben. Der kam auch diesmal wieder über die Brücke, ebenso wie zahlreiche Musikkapellen und Fußgruppen, die den Umzug abrundeten. Jetzt sind wieder die Lechbrucker gefragt, genau hinzuschauen, damit beim nächsten Umzug die Premer ihren Teil abbekommen.

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