10.000 Fans kommen am Samstag zu den Königswinkel-Open-Airs

Mark Forsters Charmeoffensive am Forggensee

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Mark Forster auf der Bühne der Königswinkel-Open-Airs am Füssener Forggensee.
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Mark Forster auf der Bühne der Königswinkel-Open-Airs am Füssener Forggensee.
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Mark Forster auf der Bühne der Königswinkel-Open-Airs am Füssener Forggensee.
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Mark Forster auf der Bühne der Königswinkel-Open-Airs am Füssener Forggensee.
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Mark Forster auf der Bühne der Königswinkel-Open-Airs am Füssener Forggensee.
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Mark Forster auf der Bühne der Königswinkel-Open-Airs am Füssener Forggensee.
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Mark Forster auf der Bühne der Königswinkel-Open-Airs am Füssener Forggensee.
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Mark Forster auf der Bühne der Königswinkel-Open-Airs am Füssener Forggensee.

Füssen – Eine Gute-Laune-Party für die ganze Familie hat am Samstagabend Mark Forster bei den „Königswinkel Open Airs“ am Forggensee gefeiert. Vor ausverkauftem Haus brachte er die Lieder seines neuen Albums „Liebe“ aber auch seine größten Hits auf die Bühne.

„Füssen, leck mich am Arsch, seid ihr viele“, begrüßte Mark Forster sein Publikum am Forggensee und blickte ungläubig in die Menge. 10.000 Fans, darunter viele Kinder mit ihren Eltern, drängten sich um die Bühne am Forggensee. Dort stand der 35-jährige Künstler ganz leger in schwarzer Jeans, weißen Sneakers und T-Shirt sowie seinem Markenzeichen: Bart, Hornbrille und Käppi. Und stimmte gleich mal einer seiner Mega-Hits „Flash mich“ seines zweiten Albums „Bauch und Kopf“ aus dem Jahr 2014 an. Zwei Jahre zuvor hatte der deutsche Sänger und Songwriter mit polnischen Wurzeln sein erstes Album „Karton“ veröffentlicht. Seitdem erschien alle zwei Jahre eine neue Platte. Zuletzt 2018 sein aktuelles Album „Liebe“. 

Gefühlt ist der Künstler aber schon viel länger im Geschäft, dominieren seine Hits doch die Radioprogramme. Und auch im Fernsehen kommt man nicht an ihm vorbei. Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist als Juror in diversen „The Voice of Germany“-Formaten zu sehen. Außerdem war er in der Sendung „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“ dabei. Dort punktete er mit jugendlichem Charme und Bodenständigkeit. Und davon bekam auch das Publikum in Füssen jede Menge zu spüren. 

So plauderte er über seine Kindheit in einem Dorf in der Nähe von Kaiserslautern, als es noch keine Handys gab und er immer mit dem Fahrrad unterwegs war. Danach sprach er über die schwierige Beziehung zu seinem Vater. Dabei witzelte er, dass er zwei Dinge nicht könne: „Mit Leuten, die ich liebe, offen über meine Gefühle zu sprechen“ und „Klavierspielen in der Öffentlichkeit.“ Er habe Ersteres überwunden, indem er ein Lied schrieb, erklärte der Künstler und nahm am Klavier Platz, um das gefühlvolle „genau wie du“ vorzutragen, das die Beziehung zu seinem Vater thematisiert. 

Das trübte jedoch nicht die humorvolle und gute Stimmung des Konzerts, bei dem Mark Forster auch immer wieder mit dem Publikum in direkten Kontakt trat. So antwortet er direkt auf Zurufe des Publikums. Auf das obligatorische „Ich will ein Kind von dir“, erwiderte er: „Denkst du, das ist der richtige Moment dafür?“ Daneben fragte er sein Publikum immer wieder: „Füssen, geht’s euch gu-ut?“ Vorauf ein „Ja-a“, erschallte. „Mir geht’s auch gut, wenns jemanden interessiert“, so der Künstler, der über die Bühne wirbelte und mittanzte, sobald etwas deftigere eklektronische Beats dazu animierten. Auch die Fans wiegten sich im Takt mit und erwiesen sich darüber hinaus als textsicher. 

Sangen die ersten Reihen bereits die Lieder „Einmal“ und „Killer“ des neuesten Albums mit, stimmten die restlichen Fans spätestens bei den Hits „Sowieso“, dem EM-Song von 2016 „Wir sind groß“, „Au Revoir“, „Kogong“ und „Chöre“ mit ein. Dazwischen ertönte immer wieder lauter Applaus und Gekreische, das der Künstler minutenlang mit einem gerührtem Nicken genoss und sich dabei immer wieder auf die Brust schlug. „Es war wunderschön mit euch, Füssen“, sagte er zum Abschied. Sein Dank galt auch seinem Orchester, das er zwischenzeitlich nach vorne holte, damit es zeigen konnte, was es drauf hat. Und das war so einiges: Starke Saxophon- und Gitarrensoli. 

Gag zum Abschluss

Nachdem ein Feuerwerk gezündet war, die Luftschlangen schon am Boden lagen und die meisten Fans bereits den Ausgang ansteuerten, gab es noch einen Gag zum Abschluss. Michael Patrick Kelly rief über den Chat-Dienst „Facetime“ an. Dessen Nummer hatte Mark Forster zuvor gewählt, da er seinem Publikum ja schließlich einen „Special Guest“ angekündigt hatte. Da dieser aber keine Zeit hatte, mussten sich die Zuschauer mit Sido begnügen. Eine aufgezeichnete Videoaufnahme erschien auf der Leinwand hinter der Bühne, als Mark Forster das gemeinsame „Danke Danke“, anstimmte. Damit ging eine Gute-Laune-Sommerparty mit jeder Menge aktueller Hits zu Ende, bei der wohl alle Fans, egal ob ganz jung oder etwas älter, auf ihre Kosten gekommen sind.

kk

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