Generalentwässerungsplan soll erstellt werden

Marode Rohre: Wasserversorgung am Enzensberg muss saniert werden

Studentin Lena Prestel stellt ihre Masterarbeit dem Füssener Werkausschuss vor.
+
Lena Prestel, die ein halbes Jahr lang ein Praktikum bei den Stadtwerken Füssen absolvierte, stell im Werkausschuss ihre Masterarbeit vor. Sie informiert die Stadträte darüber, wie die Stadtwerke Füssen ihren Wasserverlust reduzieren können.
  • VonAlexander Berndt
    schließen

Füssen - Marode Leitungen machen eine Sanierung der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung im Bereich Enzensberg nötig. Grünes Licht gab es dafür vom Werkausschuss.

Füssen – Wie die Stadtwerke Füssen ihren Wasserverlust im Versorgungsbetrieb wirtschaftlich und effizient senken können, hat Lena Prestel jetzt dem Werkausschuss der Stadt Füssen vorgestellt. Im Zuge ihrer Abschlussarbeit an der Hochschule Augsburg leistete sie auch einen Beitrag zur Sanierung der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung im Bereich Enzensberg in Hopfen, die gleichfalls Thema dieser Sitzung waren. 

Diese Punkte hatte Prestel in ihrer Abschlussarbeit „Entwicklung eines unterstützenden Konzepts für die Reduzierung der Wasserverluste des Versorgungsbetriebes der Stadtwerke Füssen unter Einbeziehung der Wirtschaftlichkeit und Kosten“ untersucht, für deren Vorstellung sie jetzt viel Beifall erhielt.

Bessere Taktung

Damit das Zeitmanagement der Personalabteilung wesentlich besser getaktet werden kann, beschrieb die junge Referentin, wie die Wasserversorgung der Stadt Füssen „für die Zukunft in Druckzonen eingeteilt werden kann.“ Darüber hinaus hat sie eine Flurkarte für die Bodenbeschaffenheit im Versorgungsbetrieb der Stadt Füssen erstellt, um eine bessere Materialauswahl treffen und somit Korrosion entgegenwirken zu können.

Diese Arbeit bedeute eine „Win-win-Situation“ sowohl für die Stadtwerke als auch Prestel, betonte der Leiter der Stadtwerke Füssen, Helmut Schauer. Die Sanierungsarbeiten an der Wasserversorgung und der Abwasserbeseitigung im Bereich Enzensberg, die laut Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU) notwendig seien, stellte anschließend der technische Leiter der Stadtwerke Füssen, Michael Weber, vor.

Bevor der Ausschuss deren Ausführung einstimmig beschloss, unterstrich Weber, dass im Zusammenhang mit den Ausbauarbeiten für die Wasserversorgung und der Abwasserbeseitigung auch ein neuer Hochbehälter gebaut werde. Dabei werde nicht nur das nachgelagerte Rohrnetz der Wasserversorgung verbessert. Auch die bestehende Abwasserbeseitigung, besonders die Regenwasserableitung, muss in Teilen neu erschlossen werden.

Erste Gespräche geführt

Dazu führten die Stadtwerke bereits „erste Sondierungsgespräche mit einem Planungsbüro“, erläuterte Schauer, der zudem betonte, dass es sich bei dem Ganzen „um eine finanziell-organisatorisch weitreichende, notwendige Ausbaumaßnahme“ handele. Dennoch sei eine zügige Umsetzung vorgesehen, so der Werkleiter.

Daneben informierte Schauer die Stadträte auch darüber, dass vor einer Sanierung empfohlen werde, einen Generalentwässerungsplan für das betreffende Gebiet zu erstellen. Schließlich seien „die Randbedingungen der Dimensionierung des Teilnetzes nicht bekannt.“

Nach einem Fachvortrag von Bertram Mooser von der Firma „Mooser Ingenieure“ aus Kaufbeuren fasste der Werkausschuss deshalb auch den Beschluss, die Stadtwerke zu ermächtigen, einen Generalentwässerungsplan für den Bereich Enzensberg erstellen zu lassen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schuldenberg der Stadt Füssen: Droht ein Streichkonzert?
Füssen
Schuldenberg der Stadt Füssen: Droht ein Streichkonzert?
Schuldenberg der Stadt Füssen: Droht ein Streichkonzert?
Corona-Krise im Ostallgäu: Touristen bleiben weg
Füssen
Corona-Krise im Ostallgäu: Touristen bleiben weg
Corona-Krise im Ostallgäu: Touristen bleiben weg
Südliches Ostallgäu: Hoher Schaden durch Unwetter
Füssen
Südliches Ostallgäu: Hoher Schaden durch Unwetter
Südliches Ostallgäu: Hoher Schaden durch Unwetter
Corona im Ostallgäu und Kaufbeuren: Ostallgäu hat die niedrigste Inzidenz im gesamten Allgäu
Füssen
Corona im Ostallgäu und Kaufbeuren: Ostallgäu hat die niedrigste Inzidenz im gesamten Allgäu
Corona im Ostallgäu und Kaufbeuren: Ostallgäu hat die niedrigste Inzidenz im gesamten Allgäu

Kommentare