"BWO-Urgestein" verabschiedet sich

Matthias Beck folgt auf Klaus Lamatsch bei der Bergwaldoffensive in Füssen

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Das alte und neue Team der Ostallgäuer Bergwaldoffensive: Nina Oestreich (v.l.), Klaus Lamatsch und Matthias Beck.

Füssen– Matthias Beck verstärkt ab sofort die Bergwaldoffensive (BWO) am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren in Füssen. Mit der Bergwaldoffensive unterstützt die Bayerische Forstverwaltung in bestimmten Projektgebieten die privaten und kommunalen Bergwaldbesitzer.

Deren Bergwälder sollen fit gemacht werden, damit sie auch im Klimawandel ihre Schutz-, Erholungs- und Naturschutzfunktionen erfüllen können. Beck folgt dem „BWO-Urgestein“ Klaus Lamatsch nach, der eine neue Aufgabe als überregionaler Forstwegebauberater übernommen hat.

Prüfung bestanden

„Wir sind sehr froh, dass wir mit Matthias Beck zeitnah einen kompetenten Nachfolger für die Bergwaldoffensive gewinnen konnten”, freut sich der zuständige Abteilungsleiter Simon Östreicher. Matthias Beck, der in Sulzschneid wohnt, war als Förster bei der Forstbetriebsgemeinschaft Oberallgäu bereits vorher in der Region tätig. Im Herbst 2019 hat er die Qualifikationsprüfung für den staatlichen Forstdienst erfolgreich absolviert und tritt nach einer Elternzeitpause nun seinen Dienst bei der Bergwaldoffensive in Füssen an. 

„Ich freue mich sehr, eine so vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe in Heimatnähe übernehmen zu können”, freut sich Beck über seine neue Aufgabe. Er betreut zusammen mit seiner Kollegin Nina Oestreich die Ostallgäuer Bergwaldoffensive mit Projektgebieten in den Bergregionen von Nesselwang bis Halblech sowie in der Wertachhalde und auf der Bergmangalpe.

Unterstützung für Waldbesitzer

Hauptaufgabe der Bergwaldoffensive ist, die Waldbesitzer bei der Waldbewirtschaftung so zu unterstützen, dass ihre Bergwälder den vielfältigen und steigenden Anforderungen durch Erholungsnutzende, Tourismus, Jagd, Naturschutz und Forstwirtschaft gerecht werden können. Aktuell stehen bei der Ostallgäuer BWO Maßnahmen zur Habitatpflege für Raufußhühner in Pfronten, die Betreuung verschiedener Wegebauprojekte, die Erstellung von Biodiversitätsprojekten in Halblech, Pfronten und Schwangau sowie begleitende Maßnahmen im Bereich Waldbau, Jagd, Naturschutz und Öffentlichkeitsarbeit auf dem Programm.

kb

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