19 Mediziner für KU

Für den Erhalt des Kommunalunternehmens (KU) haben sich jetzt die leitenden Ärzte des Klinikums Ostallgäu-Kaufbeuren in einem offenen Brief an die Öffentlichkeit ausgesprochen. Die Weiterführung der KU sei „zwingend notwendig für den Erhalt aller fünf Standorte“ urteilen die Chefärzte. Am morgigen Sonntag, 12. Februar, sind die Ostallgäuer an die Urnen gerufen, um darüber abzustimmen, ob sich die Ostallgäuer Kliniken vom Kaufbeurer Haus trennen sollen.

Die 19 unterzeichnenden Ärzte betrachten die jetzige Struktur als notwendig, um eine hohe Spezialisierung und damit eine hohe Qualität zu erreichen, die letztendlich dem Patienten zugute komme. Um qualifiziertes Personal zu gewinnen, benötige man eine große Krankenhausstruktur, da nur sie die entsprechenden Ausbildungsmöglichkeiten bieten können. Die große Struktur des Kommunalunternehmens gewährleiste zudem eine größere Wirtschaftlichkeit und bündele kostenintensive Bereiche. Zudem seien kleinere Häuser und Abteilungen sehr von den wenigen Personen abhängig, die sie leiten. Zwar sei die Bedeutung von Chefärzten und Belegärzten groß, aber auch wenn sie durch Krankheit oder Urlaub ausfallen, dürfe die Versorgung nicht darunter leiden. Das könne eine kleine Klinik aber nicht kompensieren, so die Ärzte. Dann schwanke die Auslastung, was Kosten- und Imageprobleme verursache.

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