Schwere Arbeit und rasante Fahrten

Mehr als 1500 Zuschauer kommen zu den 43. Nesselwanger Reiterspielen

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Festumzug, Feldmesse und ein buntes Schauprogramm: Bei den 43. Nesselwanger Reiterspielen ist viel geboten.
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Festumzug, Feldmesse und ein buntes Schauprogramm: Bei den 43. Nesselwanger Reiterspielen ist viel geboten.
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Festumzug, Feldmesse und ein buntes Schauprogramm: Bei den 43. Nesselwanger Reiterspielen ist viel geboten.

Nesselwang – Alles rund ums Pferd hat sich vergangenen Donnerstag bei den 43. Nesselwanger Reiterspielen gedreht. Nach einem Festzug und der Feldmesse mit Tiersegnung, zeigten Reiter und Pferde beim Schauprogramm vor mehr als 1500 Zuschauern, was sie alles können.

Nach fast zehnjähriger Pause gab es im vergangenen Jahr bei den Reiterspielen erneut einen Festumzug. Und auch heuer zogen Reitergruppen, zum Teil in historischen Uniformen und Trachten, Gespanne sowie Abordnungen der Nesselwanger Vereine und alte Traktoren unter Begleitung der Musikkapelle Maria Rain unter der Leitung von Dirigent Michael Riefler durch die Marktgemeinde bis zum Reitgelände im Ortsteil Gschwend. Auch der Trachtenverein Maria Rain war mit einem von sechs Kaltblütern gezogenen Festwagen mit einem Modell der bekannten Wallfahrtskirche des Oberallgäuer Ortes mit dabei. Vor der Reithalle zelebrierte Pfarrer Josef Hutzmann den Wortgottesdienst, den die Musikanten aus Maria Rain feierlich umrahmten. Nachdem Pfarrer Hutzmann die Reiter und ihre vierbeinigen Gefährten sowie die Gespanne gesegnet hatte, begann das Schauprogramm. 

Die Vorstellung der Gespanne sowie die verschiedenen Vorführungen am Nachmittag moderierte wie seit vielen Jahren Gründungs- und Ehrenmitglied Martin Miller zusammen mit seiner Tochter Miriam. Mit ihrem Fachwissen als erfahrene Reiter und Pferdehalter informierten sie das Publikum umfassend. Während des Schauprogramms zeigte die Dressurquadrille des Vereins mit acht Reiterinnen und ihren Pferden ihr Können, was die mehr als 1500 Zuschauer mit viel Beifall honorierten. 

Eine Reitergruppe in Uniformen des 1. Ulanen-Regiment „Kaiser Wilhelm II., König von Preußen“ von 1912 demonstrierte mit Lanze und Säbel einen Teil der reiterischen Ausbildung im Vorfeld des Ersten Weltkriegs. Turbulent ging es dann beim Gras-Skijöring zu, bei dem ein Pferd mit Reiter einen Fahrer mit speziellen Grasski (eine Skibindung mit Rollen) in flottem Tempo durch das Gelände zieht. Diese Premiere fand vor vielen Jahren in Nesselwang statt. „Irgendwann ein paar Wochen später hab ich in der Zeitung gelesen, das die Schweizer eine neue Sportart erfunden hätten“, sagte Martin Miller. „Die Premiere von Gras-Skijöring war in Nesselwang. Darauf habe ich bestanden“. 

Zuvor zeigte Familie Kotz aus Schwangau mit ihren Kaltblütern, wie in vergangenen Zeiten die zum Teil lebensgefährliche Arbeit des Holzrückens erledigt wurde. Die kraftvollen Pferde reagierten nur auf Zuruf und auf Kommandos der Zügel, während sie die Baumstämme zogen. Bianca Meyer, Vorstand des Reitervereins, hatte zur Eröffnung die zahlreichen Einheimischen und Gäste begrüßt und den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern gedankt. „Ohne deren Hilfe und Unterstützung könnten wir das nicht jedes Jahr durchführen“, sagte Meyer. 

Vor 45 Jahren hatte der Verein auf Initiative des langjährigen Vorstands Karl Meyer die Reiterspiele zum ersten Mal auf die Beine gestellt. Seitdem musste die Veranstaltung nur zwei Mal wegen Wetterkapriolen abgesagt werden.

hoe

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