Mehr Verkehr

Anzahl der Autos am Fernpass steigt

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Mehr Verkehr hat die Landesregierung Tirol im vergangenen Jahr am Fernpass gezählt. Er stieg um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an.

Außerfern – Mehr Fahrzeuge als noch 2017 haben im vergangenen Jahr den Fernpass passiert. Das geht aus dem Verkehrsbericht des Landes Tirol hervor. So stieg ihre Zahl um 1,5 Prozent an. Zurückgegangen ist dagegen der Lkw-Verkehr.

Die Zählstelle am Fernpass ergab für das Jahr 2018 rund 14.100 Fahrzeugen innerhalb von 24 Stunden – ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017. Das entspricht einer absoluten Steigerung von rund 200 Fahrzeugen täglich. Ein ähnlicher, aber etwas geringerer Zuwachs registrierte das Land am Erfassungsquerschnitt entlang der Fernpassroute in Bichlbach (ein Plus von 0,9 Prozent). Näher zur Staatsgrenze bei Musau (ein Plus von 0,1 Prozent) stagnierte der Verkehr. 

Der 3. März 2018 war der Tag mit dem höchsten Verkehrsaufkommen. Damals passierten innerhalb von 24 Stunden rund 27.780 Fahrzeuge die Messstelle am Fernpass. Das sind nach Angaben der Landesregierung rund 2000 Fahrzeuge weniger als am Spitzentag des Vorjahres. Am Querschnitt Reutte-Umfahrung (B 179) kam es auch aufgrund von Baustellen an der L 69 Reuttener Straße im Vorjahr und der damit verbundenen Rückverlagerung als auch dem Ausweichverkehr durch die Dosierampel bei Reutte Süd zu einer Abnahme des Verkehrs um rund 690 Fahrzeuge. Das entspricht einem Minus von 4,5 Prozent. 

Weniger Lkw 

Während 2018 der Lkw-Verkehr in Tirol entsprechend den steigenden Trends der vergangenen Jahre abermals zunahm, waren auf der Fernpassroute (B 179) weniger Lkw unterwegs. Der Lkw-Güterverkehr nahm um rund 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ab. An der Fernpassroute passierten etwa 1325 Lkw innerhalb von 24 Stunden den Pass. Darunter befanden sich rund 750 Sattel- und Lastzüge. 

Diese Zahlen relativieren sich jedoch mit Blick auf das Jahr 2017. Da damals der Arlbergtunnel gesperrt war, habe sich der Güterverkehr auf die Fernpassroute verlagert, so die Landesregierung. Das war bereits während der Sperrung im Jahr 2015 zu beobachten.

kb

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