Klares Ergebnis bei Pfrontener Bürgermeisterwahl

Michaela Waldmann wird Rathauschefin in Pfronten

Pfronten – Michaela Waldmann hat es geschafft: Sie tritt im Januar die Nachfolge von Josef Zeislmeier als Pfrontener Gemeindeoberhaupt an. Mit 72,82 Prozent der Stimmen lag sie klar vor ihrem Mitbewerber Werner Knaebel, der 27,18 Prozent der gültigen Stimmen bekam.

Im Bürgermeisterbüro im neu renovierten Pfrontener Rathaus nimmt jetzt eine Dame Platz: Fast drei Viertel der gültigen Stimmen entfielen auf die 43-jährige Michaela Waldmann aus Aitrang. 2301 Wähler machten bei ihr das Kreuzchen, 859 Pfrontener wünschten sich den Polizeibeamten Werner Knaebel aus Pfronten-Ried als neuen Rathauschef, 69 Stimmen waren ungültig. Insgesamt 3229 Pfrontener hatten sich also auf den Weg ins Wahllokal gemacht, 6571 waren wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 49,14 Prozent. So lautet das vorläufige Ergebnis, das Hauptamtsleiter Richard Nöß am Sonntagabend auf www.pfronten.de veröffentlichte. 

Die designierte Bürgermeisterin feierte den Wahlsieg im Gasthof Falkenstein wo neben Gemeinderäten aller Fraktionen – alle vier Gruppierungen hatten sie nominiert – auch Bürgermeister Josef Zeislmeier und die Landtagsabgeordnete Angelika Schorer (CSU) gratulierten. Waldmann, die derzeit noch beim Landratsamt Ostallgäu arbeitet, wolle erstmal „nach 26 Jahren beim Landratsamt Ostallgäu für eine ordentliche Übergabe sorgen“ und dann die neue Aufgabe „mit und für Pfronten zu arbeiten“ angehen. ps


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